Es gibt keine wirklich objektive Realität

Es gibt keine wirklich objektive Realität: Für jeden Menschen ist die einzige Realität das, was er erlebt und was er fühlt.

Nehmt zum Beispiel jemanden, der Halluzinationen hat: Er fühlt sich von Monstern verfolgt, ist entsetzt und läuft schreiend davon. Körperlich bzw. sichtbar stürzt sich niemand auf ihn; aber er fühlt sich verfolgt, er leidet und wenn jemand leidet, braucht ihr ihm nicht zu sagen, dass das eine Einbildung sei! Sein Leiden ist wirklich!

Das Leiden oder die Freude, die ein Mensch erlebt, sind vielleicht die einzigen Dinge, an denen er nicht zweifelt. Man kann tatsächlich an dem zweifeln, was man sieht, was man hört, was man berührt, aber man kann niemals an dem zweifeln, was man empfindet und erlebt; das ist die Wirklichkeit. In diesem Sinne kann man sagen, dass der Mensch der Herr der Wirklichkeit ist, denn wenn er sich entschließt, vom Himmel bewohnt zu werden, dann wird es ihm gelingen, und wie die Umstände auch sein mögen, er wird den Himmel fühlen.

*Omraam Mikhael Aivanhov

May I be

May I see
 Each day
My heart widening.

*

May my Lord’s Eye awaken me.
May my Lord’s Heart enlighten me.

*

May my hope grow.
May my promise glow.
May my compassion flow.

*

May silence be My mind’s constant companion.
May gratitude be My heart’s constant companion.
May service be My life’s constant companion.

*

May my mind become A fast-running aspiration-river.
May my heart become A fast-increasing realisation-sea.
May my soul become A fast-blossoming perfection-shore.

*

May I be my mind’s Inspiration-march.
May I be my heart’s Aspiration-flight.
May I be my soul’s Illumination-depth.

*

May my heart be full
Of climbing flames.
May my eyes be full
Of streaming tears.

*

My Lord Supreme, May my life become a life of willingness. May my heart be always a heart of selflessness.

*

May my aspiration
Pass from heart to heart
So that we may
Realise God together.

*

May my heart
Brim with
Ceaseless tears.

*

May my life
 Be
A ceaseless prayer.

*

May all our weaknesses
 Vanish
Like a passing breeze.

*

May my mind
Own the beauty
 Of humility.

*

May my aspiration fly
To the highest Heights.

*

May my mind become
A sea of silence.

*

May my aspiration
 Be
Mountain-high.

*

May God and I
Triumphantly enjoy
Our mutual interdependence.

*

May my heart
Be a fathomless
Faith-reservoir.

*

May gratitude
Remain always
My life-breath.

*

May my heart become
 The dawn
Of beauty.

*

It may happen again!
Ignorance may knock you out.
Before it does,
You must become A spiritual superman.

*

May my mind Be as beautiful As the morning sunrise.
May my heart Be as peaceful As the evening sunset.

*

May my prayer-mind-flower Be multiplied every morning.
May my meditation-heart-fragrance Be multiplied every evening.

*

May my heart Be sleeplessly hungry For God’s Love.
May my mind Be sleeplessly thirsty For God’s Blessings.

*

May I be a morning Ascending wave of bliss.
May I be an evening Descending wave of peace.

*

My Lord, may my heart be Full of Love-Light. May I desire only Nectar-Delight.

*

We may betray The divine in us, We may even deny The divine in us, But we cannot forget The divine in us.

*

May, day by day, My inner life higher grow. May, day by day, My outer life brighter glow.

*

May my heart cry and cry
 On behalf of this world.
May my soul dream and dream
 On behalf of this world.

*

May each life Be a giant God-enquiry.

*

May my heart be a nest Of self-giving Affection-sweetness.

*

May my heart Be encircled By aspiration-flames. 

*

May I become a lifelong friend Of my heart’s inner voice.

*

May I have a heart that forgives, Forgives and forgives.

*

May I sing day and night Selflessness and oneness-songs.

*

May my heart always remain Wide open For Love divine to enter.

*

May my self-transcendence-eagerness Never end.

*

May my thirst For self-transcendence Be endless.

*

May my heart carry 
Every day The Olympic flames 
Of self-transcendence.

*Sri Chinmoy


 


I occupied

I occupied myself with prayer;
Therefore
God-cries welcomed me.

I occupied myself with prayer;
Therefore
God wanted me to sit at His Feet.

I occupied myself with prayer;
Therefore
God wanted me to touch His Heart.

I occupied myself with prayer;
Therefore
God wanted me to dine with Him
In silence,
In the height
Of His Transcendental Silence-glory. 

*Sri Chinmoy (Transcendence-Perfection)


Remove me

Lord, that I may near You,
Remove me from my fears.

Lord, that I may love You,
Remove me from my tears.

Lord, that I may please You,
Remove me from my desire-life.

Lord, that I may manifest You,
Remove me from my self-love.

*Sri Chinmoy

God is examining everyone.


God is examining everyone.
Do not laugh!
You may be next!


Gott prüft alle.
Lach nicht!
Du könntest der nächste sein!





What is the final proof of God?
It is that you are not afraid of Him.
What is the final proof of God?
It is that you know
He claims you as His very own.
Whether you claim Him or not,
He leaves all to you
And claims you as His very own.

*Sri Chinmoy

Als ich dich sah

Als ich dich sah, sah ich mich. Gesegnet sei dieser gütige Spiegel! Als ich dich sah, wurde das Absurde zur Tatsache, meine Seele versank in Ehrerbietung. Als ich dich sah, o Geist der Welt, fiel die Liebe zur weltlichen Sonne aus meinen Augen. Du hast meinen Augen ein hohes Streben geschenkt... Ich habe das Licht gesucht und wahrlich, ich habe das Licht des Lichts gefunden.

*Rumi

Am Anfang war das Wort



Rabbi Israel von Rizin erzählte: "Alle Schüler meines Ahnen, des großen Maggids (Lehrers), sprachen die Lehre in seinem Namen, nur Rabbi Sussja nicht. Das kam daher, weil Rabbi Sussja kaum je eine Rede des Meisters bis zu Ende hörte. Denn zu Anfang der Rede, wenn der Maggid den Satz der Heiligen Schrift vortrug, den er auslegen wollte, und mit den Worten der Schrift „Und Gott sprach“, „Und Gott redete“ begann, ergriff die Verzückung Rabbi Sussja, und er schrie und bewegte sich so wild, daß er die Tafelrunde verstörte und man ihn hinausführen mußte. Da stand er dann im Flur oder in der Holzkammer, schlug an die Wände und schrie: „Und Gott sprach!“ Er wurde erst still, wenn mein Ahn auszulegen aufhörte. So ist es gekommen, daß er die Reden des Maggids nicht kannte. „Aber die Wahrheit ist, das sage ich euch: Wenn einer in Wahrheit aufnimmt, dann ist es genug an einem Wort. Mit einem Worte kann man die Welt erheben, mit einem Worte kann man die Welt entsühnen.“

Bauch & Herz

Oh lasse ab vom Bauch und strebe zum Herzen,
damit Gott dir das Heil unverhüllt schickt.
Gehe ein oder zwei Schritte voran,
strenge dich gut an,
und die Liebe wird dich am Ohr packen und vorwärts ziehen.

*Rumi 



Today, I'm Brave - Estas Tonne

Wer seinen Geist wach hält, ist glücklich. *Rumi

"Adam war wie ein Berg, obwohl er voller Schlangen war, war er doch auch die Schatzgrube des Gegengifts und blieb unverletzt."

"Zu einer Memme passt es nicht, gegen die Triebseele zu kämpfen. Sandelholz und Moschus passen nicht zum Hintern eines Esels."

"Die Vernunft ist berechnend, die Liebe nicht. Die Vernunft sucht das, was ihr Vorteil bringt. Der Liebende ist tollkühn und glühend, im Leid ist er wie ein Mühlstein. Er ist ein Draufgänger, der keinen Beschützer hat, er hat den Eigennutz in sich getötet. Er opfert alles, er strebt nicht nach Belohnung, ebenso wie er alles Reine von IHM erhält."

"Der Glanz der heiligen Männer hat den Osten und den Westen überstrahlt. Die Himmel verbeugen sich tief vor Staunen."

*Rumi

Was ist der wahre Weg ?

Dschau-dschou fragte seinen Lehrer Nan-tjüan: Was ist der wahre Weg?" Und Nan-tjüan antwortete: "Der alltägliche Weg ist der wahre Weg." Da fragte Dschau-dschou: Wie kann ich den Weg finden,wie kann ich ihn erlernen? " Nan-tjüan sagte: "Wenn du den Weg suchst, so wirst du ihn nicht finden, wenn du ihn nicht suchst, so wirst du ihn auch nicht finden; wenn du ihn erlernen willst, so wirst du ihn nie erlernen können, wenn du ihn aber nicht erlernen möchtest, dann wirst du ihn auch nie erlernen : Sei offen und weit wie der Himmel - und du bist auf dem Weg!

Reich erschuf Ich dich, warum machst du dich selbst arm ?

Reich erschuf Ich dich, warum machst du dich selbst arm? Edel erschuf Ich dich, warum erniedrigst du dich selbst? Aus dem Wesen des Wissens gab Ich dir Leben, warum suchst du Erleuchtung bei anderen als Mir? Aus dem Ton der Liebe formte Ich dich, warum befaßt du dich mit anderem? Schaue in dich, daß du Mich in dir findest, mächtig, stark und selbstbestehend.

*Bahá'u'lláh (Verborgene Worte)

Gipfel des Himmels

Auf der Welt gibt es unsichtbare Leitern, die Sprosse für Sprosse zum Gipfel des Himmels führen.

*Rumi

Bruno Gröning - Die Heilungen geschehen weiter

KHALIL GIBRAN - Vom Geben

Etwas lernen und Handlungen ausführen, die zur Verbindung führen.

Der Sinn der Wissenschaft der Kabbala besteht darin, alle Teilchen unserer gemeinsamen Seele zu verbinden, einen Menschen mit dem anderen.

Wir nehmen die Teile des Puzzles und versuchen, sie miteinander zu verbinden. Dazu müssen wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, heranziehen. Das Licht hilft uns zu verstehen, wie man die Teile miteinander verbindet. Und wenn alle Teile zusammengefügt sind, beginnt das Puzzle zu leuchten! Das Licht, das aus der korrekten Verbindung zwischen uns leuchtet, ist der Schöpfer.

*Rav Michael Laitman


Tumult der Unachtsamkeit



Alle im Tumult der Unachtsamkeit,
alle mit der Auswirkung von Fehlerhaftigkeit beschäftigt.
Hunderttausend verwirrte Geschöpfe;
alle mit der Plünderung der Welt beschäftigt.
Hunderttausend Begierden ohne Ende
umringen die Seele vom Dach bis zur Tür.


*

Wenn du leidest, erscheint der Meister,
der Schlüssel zum Schloß deines Leidens.
Den Wagemutigen, die zum Herrscher gemacht werden,
wird ein Heilmittel für das Leiden bereitet.
Wenn du keinen Schmerz hast, wozu dann ein Heilmittel?
Wenn du kein Diener bist, woher kommt dann der Befehl?
Wenn du nicht vor Herzensschmerz brennst,
wie kann dich dann das Feuer erleuchten?

*F. Attar



 

Sufi Weisheiten




"Es gibt ein Wissen,
das die Gelehrten nicht kennen,
und es gibt eine Askese,
die die Asketen nicht kennen.
*Bayazid 



„In jenem Augenblick,
als ich an mir selbst verzweifelte,
tat sich mein Innerstes auf und ich erkannte,
was mir not tat und nahm Abstand von mir selbst.
Solang ich lebe, lebe ich dank dieses Augenblickes.“ 
*Tirmidhi



"Überliefert wurde, dass jemand Ibrahim ibn Adham tausend Dinare brachte. „Nimm!“ sagte jener. „Von Armen nehme ich nichts“, erwiederte Ibrahim. „Ich bin reich“, wehrte sich der Mann. Ibrahim fragte ihn: „ Begehrst du so mehr zu bekommen, als du hast?“ „Natürlich“, sagte der Mann. „Nimm sie zurück!“ befahl Ibrahim. „Du bist das Oberhaupt der Armen. Das ist schon keine Armut mehr, das ist reines Elend.“


"Bayazid Bistrami sagte einst: „Durch Eifer und Verdienst kann nichts gewonnen werden. Die Überlieferung, die mir zuteil wurde, ist kostbarer als beide Welten. Glück hat jener, der des Weges kommt: Plötzlich stösst sein Fuss an einen Schatz, und er wird reich.“


"Bayazid Bistrami wurde gefragt: „Wie erkennt der Mensch, dass er im wahren Wissen angekommen ist?“ Bayazid sagte: „In dem Augenblick, da er – von Gott unterwiesen – vergeht, bleibt er – ohne Selbst und ohne Schöpfung – auf der Unterlage Gottes. So vergeht er und bleibt, bleibt er und vergeht, stirbt er und lebt, lebt er und stirbt, wird das Verborgene enthüllt und das Enthüllte Verborgen."
 

Jemand hatte sich eine Weile mit Ibrahim Ibn Adham unterhalten. Er wollte nun gehen und bat: „O Weiser, sage mir, welchen Fehler du bei mir gefunden hast!“ Keinen Fehler habe ich bei dir gefunden“ sagte Ibrahim, „denn ich habe dich mit dem Auge eines Freundes betrachtet. So gefiel mir alles, was ich von dir sah.“

Um zu erlangen

Um zu erlangen, alles zu genießen,
suche – in nichts Genuß.
Um zu erlangen, alles zu besitzen,
suche in nichts etwas zu besitzen.
Um zu erlangen, alles zu sein,
suche in nichts etwas zu sein.
Um zu erlangen, alles zu wissen,
suche in nichts etwas zu wissen.
Um zu erlangen, was du nicht verkostest,
geh dorthin, wo du nichts verkostest.
Um zu erlangen, was du nicht weißt,
geh dorthin, wo du nichts weißt.
Um zu erlangen, was du nicht besitzest,
geh dorthin, wo du nichts besitzest.
Um zu werden, was du nicht bist,
geh hin, wo du nichts bist.

*Juan de la Cruz / Johannes vom Kreuz (1542-1591)
(spanischer Mystiker und Kirchenvater)

Ein einzigartiges Werk der Weltliteratur - "Das Buch der Leiden" von Attar (um 1136 - 1220) erste Auflage: 16. März 2017

Der klassische persische Dichter Attar erzählt von einer Seelenreise durch den Kosmos in vierzig Stationen. Gebundene Ausgabe: 399 Seiten.

 

Wem außer mir,
ist er je gelungen,
ein Stil der den Verstand
trunken macht 
nach Sehnsucht? 
*Attar 

„Attar durchquerte die sieben Städte der Liebe,
wir sind nur bis zur nächsten Straßenecke gekommen.“


"Attar ist die Seele,
Sanai die beiden Augen der Seele.
Ich kam erst nach Sanai und Attar." 

*Rumi





 

Sadhguru - Motivational Speech

Quantenphysik & Kabbala

Das Gefühl ist eine Prüfung

Das Gefühl (Befinden, Stimmung, Emotion) bestimmt (entscheidet, zeigt, deutet) nicht die Wirklichkeit. Das Gefühl ist eine Prüfung (Test, Überprüfung, Untersuchung) des inneren Zustandes!

Der Schüler fragte den Meister: „Warum sind die Menschen genervt, gestresst, zornig oder traurig“? Der Meister sagte: "das Liegt daran das jene, das als wahr ansehen was sie selbst Denken. Sie haben ein bestimmtes Bild von der Wirklichkeit. Sie Glauben ihren unwahren Gedanken, die sich auf Urteile und Erwartungen gründen und mit der Zukunft oder der Vergangenheit verflochten sind. Sie sehen sich nicht getrennt (also als Beobachter) von jenen Gefühlen die sie selbst durch ihre Gedanken erschaffen haben, sie Denken das Gefühl bestimmt die Wirklichkeit. Diese Menschen Leben jedoch nicht im JETZT! Im jetzt Leben bedeutet in einer Vollkommenheit Leben."
Der Schüler fragt: "was ist Vollkommenheit?"

"Vollkommenheit ist der Zustand in dem ich keine Veränderung wünsche".

Zitate aus den Upanishaden

"Wenn die fünf Sinne und der Geist ruhig sind und der denkende Intellekt in Stille verweilt, beginnt der höchste Pfad. Diese ruhige Beständigkeit der Sinne wird Yoga genannt. Dann sollte man aufmerksam werden, weil Yoga kommt und geht."

"Der Geist des Menschen ist zweierlei Art: Rein und unrein. Er ist unrein, wenn er im Griff der weltlichen Begierde ist, und er ist rein, wenn er frei von Begierde ist. … Wenn die Menschen sooft an das Göttliche denken würden wie sie an die Welt denken, wer von ihnen würde keine Befreiung erfahren?"

"Wenn ein Heiliger diese große Einheit sieht und erkennt, dass das Selbst zu all den seienden Dingen wurde, was für eine Täuschung und was für eine Sorge könnte ihn noch belangen?"

"Genauso, wie die Flüsse von Ost nach West fließen, Sich in das Meer ergießen und sich mit ihm vereinigen, Und dabei vergessen, dass sie alle einzelne Flüsse gewesen sind, So verlieren alle Wesen ihre Abtrennung, Wenn sie sich zuletzt in das reine Sein ergießen."

"Wonach die Heiligen suchten, haben sie zuletzt gefunden. Es gibt keine Fragen mehr über das Leben, die sie stellen könnten. Sie haben den Eigenwillen ausgelöscht und leben in Frieden. Sie sehen den Herrn der Liebe in allem und dienen dem Herrn der Liebe überall. So sind sie mit ihm vereinigt für immer."

"Trachte nach nichts! Alles gehört dem Herrn. Wenn du so handelst, lebst du hundert Jahre. Das allein lässt dich in echter Freiheit wirken."

"In der geheimen Höhle des Herzens sitzen zwei an dem Brunnen des Lebens. Das abgetrennte Ich trinkt Süßes und Bitteres. Es mag das Süße und es mag nicht das Bittere. Währenddessen trinkt das höchste Selbst Süßes und Bitteres. Es mag noch mag nicht das eine oder andere. Das Ich tappt im Dunklen herum, währen das selbst im Licht lebt."

"Hell, aber verborgen lebt das Selbst im Herzen. Alles, was sich bewegt, atmet, öffnet und schließt, lebt in dem Selbst. Es ist die Quelle der Liebe und kann durch Liebe erkannt werden, nicht durch das Denken. Es ist das Ziel des Lebens. Erreiche dieses Ziel!"

"Du bist das höchste Brahman, unendlich, und doch verborgen in den Herzen aller Wesen. Du durchdringst alles."

"Die Weisen haben den einzigartigen Zustand erreicht, Und sie sehen nur den glänzenden Herrn der Liebe. Indem sie nichts in der physischen Welt begehren, Sind sie Eins geworden mit dem Herrn der Liebe."

"Diejenigen, die das höchste Ziel erreichen Nämlich das Selbst zu realisieren und jenseits aller Sorgen leben, leuchten so hell wie ein Spiegel, Der vom Staub befreit wurde. Im höchsten Gipfel von Samadhi Nehmen sie die Anwesenheit Gottes wahr In ihrem Herzen. Befreit von Unreinheiten Schreiten sie für immer über Geburt und Tod hinweg."


*Upanishaden

frische Luft

Es ist Winter, und ich betrete ein Haus. Alle Türen und Fenster sind verschlossen, und es herrscht ein ekelhafter Geruch, denn um Heizmaterial zu sparen, hat man auch die Tiere mit hineingenommen: die Katze, den Hund, das Pferd, das Schwein…! Und da sie ständig in dieser Atmosphäre leben, sind die Bewohner völlig abgestumpft: Sie riechen nichts mehr. Müsste ich ihnen erklären, dass sie ein ungesundes Leben führen, gäbe es endlose Diskussionen, und ich würde meine Zeit vergeuden. Ich wende daher eine andere Methode an: Ich lade sie ein, einen Spaziergang mit mir zu machen. Wir gehen für eine halbe oder eine ganze Stunde an die frische Luft hinaus und kehren dann zurück. Sobald sie die Tür öffnen, schreien sie auf und fragen sich, wie sie in solch einer Atmosphäre leben konnten.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Hänge nicht am alten Aberglauben. Sei stets neuen Wahrheiten geöffnet.

"Steh auf! Erwache! Was machst du? Das Göttliche in dir und anderen zu erwecken ist das Ziel."

"Habe den Mut, zur Wahrheit zu kommen, auch wenn es durch die Hölle geht."

"Erfahrung ist der einzige Lehrmeister, den wir besitzen. Wir können unser Leben lang reden und debattieren und werden trotzdem kein aus der Wahrheit gesprochenes Wort verstehen, solange wir sie nicht an uns erfahren."

"Wenn du gebunden o. begrenzt bist, wirst du gebunden o. begrenzt bleiben. Wenn du es auszusprechen wagst, daß du frei bist, bist du im gleichen Augenblick frei."

"Kein Wort der Wahrheit kann je verlohren gehen. Es mag Jahrhunderte unter Unrat verborgen sein, aber früher oder später wird es sich zeigen. Die Wahrheit ist unzerstöhrbar."

"Geh in dich hinein und hole das Wissen aus deinem eigenen Selbst heraus. Du bist das größte Buch, das jemals war und jemals sein wird ... Alle äußere Belehrung ist vergebens, solange der innere Lehrer nicht erwacht. Es muß dazu führen, daß das Buch des Herzens sich öffnet, um wertvoll zu sein."

"In einem Zwiespalt zwischen dem Herzen und dem Verstand folge dem Herzen."

* Swami Vivekananda

Hinein gesprungen in die Tiefen der Liebe, wie ein Fisch in das Wasser.



DER Riegel des Irrtums verschließt das Tor, öffne es mit dem Schlüssel der Liebe: Wenn Du auf diese Weise die Tür öffnest, wirst Du den Geliebten wecken. Oh, geh nicht vorüber bei soviel Glück wie diesem.

DIE Flöte des Unendlichen spielt ohne zu verstummen, und ihr Klang ist Liebe: Wenn die Liebe auf alle Grenzen verzichtet, erreicht sie die Wahrheit. Wie weit doch ihr Duft reicht! Sie hat kein Ende, nichts steht ihr im Wege.

DER, der sanftmütig und zufrieden ist, der, der eine gleichmäßige Sichtweise hat, Dessen Gemüt gefüllt ist mit Fülle und Ruhe; Der Ihn gesehen hat und Ihn berührt hat, der ist befreit von aller Furcht allen Fehlern und allen Sorgen. Er sendet die Strahlen der Liebe überall hin. Berühre seine Füße, der Eins ist und unteilbar, unveränderlich und friedvoll; Der alle Gefäße bis zum Rand füllt mit Freude und dessen Form Liebe ist.

*Kabir

Gelegentlich denkt er, dass er nun einen Zustand erreicht hat, wo es unmöglich ist, dass er je wieder in einen Zustand von Niedrigkeit abfällt..

...Er fühlt zu dieser Zeit, dass er gewiss schon weiss, dass es in der Welt nichts gibt außer der Arbeit, um zum Geben zu gelangen, und dann hat er Geschmack an der Arbeit. Und wenn er seine vorherigen Zustände betrachtet, kann er diese nicht verstehen, da er sich nun in einem Aufstieg befindet. Daher entscheidet er, nach allen Berechnungen, dass es für ihn nun unmöglich ist, je einen Abstieg zu erleiden. Doch manchmal, nach einem Tag, einer Stunde, oder nach wenigen Minuten, steigt er zu einem Zustand von solcher Niedrigkeit herab, dass er nicht sofort fühlen kann, dass er von seinem hoch erhobenen Zustand gefallen ist, in die "Tiefe des großen Abgrundes." Vielmehr, nach ein- zwei Stunden, bemerkt er plötzlich, dass er von der höchsten Stufe heruntergefallen ist, gemeint ist, die vorherige Sicherheit, dass er der stärkste Mensch ist, und er ist nun wie jederman , ein Bürgerlicher. Dann beginnt er in seinem Herzen nach Rat zu suchen: "Was sollte ich jetzt tun?" "Wie kann ich mich selbst in den Zustand von Gadlut (Größe, Erwachsenenalter) hinaufziehen, den ich vorher gehabt hatte?" Zu dieser Zeit sollte man den Weg der Wahrheit wählen und sagen: "Dass ich mich nun in völliger Niedrigkeit befinde, bedeutet, dass ich absichtlich oben hinausgeworfen wurde, um Gewissheit darüber zu erlangen, ob ich die heilige Arbeit wirklich tun will um zum Geben zu gelangen, oder ob ich Gottes Diener sein will, da ich es lohnender finde als alles andere."...

Quelle: www.kabbalah.info/artikel-19

Tränenströme

"Manche verschütten Tränenströme, weil ihnen kein Sohn geboren wurde, anderen nagt es am Herzen, dass ihnen keine Reichtümer zu teil geworden sind. Aber ach, wie wenige sorgen sich und weinen, weil sie Gott nicht geschaut haben? Wahrlich, diejenigen, die Gott suchen und um ihn weinen, die erlangen ihn."

*Sri Ramakrishna

O Herr, ernähre mich nicht mit Liebe, sondern mit der Sehnsucht nach Liebe.*Ibn Arabai



*


Rastlosigkeit,
Sehnsucht, das ist das ganze Geheimnis.
Gleich was für einen Pfad man geht, ob man Hindu, Moslem, Christ, Sakta, Vaishnava oder Brahmo ist – das Wesentliche ist Sehnsucht.
*Sri Ramakrishna

*

Er ist es, der in mir an seiner Abwesenheit leidet,
der durch mich nach sich Selbst ruft.
Der Liebe geheimnisvollstes und heiligstes Mysterium.
*Rumi 


*

Wie fern du auch sein magst, meine Liebe zu Dir erfüllt mein Herz. Meine Sehnsucht nach Dir - lodert wie das Feuer bis in den Himmel empor. Mein leeres, stilles Herz wartet, wie das Nest auf deine Ankunft - oh Nachtigall. Die Nacht meiner Augen ersehnt die Morgenröte. Oh Glanz meines Lebens oh Atem des Daseins, komm, komm, bring mich nach Hause.
*Azmuto
 

 

 

Die Sonne zeigt immer die rechte Stunde

Alle Weisen haben es kurz gesagt. Einer aber ausführlich: Sämtliche Konfessionen der bekannten Gruppierungen sind am Anfang auf dem Weg des Wegschreiters in seinen Augen eine einzige und erscheinen als eine einzige. Stellt er einen unterschied fest oder macht er einen Unterschied, so ist er Trenner und Unterscheider, nicht Sucher. Dieses Unterscheiden ist für den Sucher noch eine Absperrung des Weges. 
*Hamadani
 

Man sollte unterschiedliche Wege beschreiten. Einen jeden Glauben sollte man für eine gewisse Zeit ausüben. Wie dasselbe Wasser in verschiedenen Sprachen unterschiedlich genannt wird - einer nennt es "Wasser", ein zweiter "vari", ein dritter "aqua", etc. - so wird das Wesen des Höchsten Geistes von manchen als "Gott", von anderen als "Allah", von wieder anderen als "Brahman" angerufen. Nun meint aber jeder, gerade sein Glaube sei der einzig wahre, nur seine Uhr zeige die richtige Stunde ! Auch wenn die anderen Uhren noch so falsch gehen mögen, die Sonne zeigt immer die rechte Stunde ! Nach ihr kann man die Uhr stellen. Gott hat die unterschiedlichen Glaubenswege geschaffen, um unterschiedlichen Suchenden in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten zu helfen. 
*Sri Ramakrishna

Folge deiner Glückseligkeit

Bill Moyers: Haben Sie jemals das Gefühl, daß … Ihnen von unsichtbaren Händen geholfen wird?

Joseph Campbell: Ständig. Es ist wundersam. Ich habe sogar einen Aberglauben, der dadurch in mir gewachsen ist, daß unsichtbare Hände mir ständig zu Hilfe kamen: daß nämlich, wenn du deiner Glückseligkeit wirklich folgst, du dich auf eine Art Gleis begibst, das die ganze Zeit da war und auf dich gewartet hat, und daß dann das Leben, das du führen solltest, das ist, welches du führst. Wenn du das sehen kannst, beginnst du Leuten zu begegnen, die sich in deinem Feld der Glückseligkeit befinden, und sie öffnen dir Türen. Ich sage, folge deiner Glückseligkeit und hab keine Angst, und Türen werden sich an Stellen auftun, von denen du nicht wußtest, daß sie dort sein würden. Nun, ich bin auf diese Idee mit der Glückseligkeit gekommen, weil es im Sanskrit, der großen spirituellen Sprache der Welt, drei Begriffe gibt, die den Rand, den Absprungspunkt ins Meer der Transzendenz darstellen: sat-chit-ananda. Das Wort “Sat” bedeutet Sein. “Chit” bedeutet Bewußtsein. “Ananda” bedeutet Glückseligkeit oder Wonne. Ich dachte: “Ich weiß nicht, ob mein Bewußtsein richtiges Bewußtsein ist oder nicht; ich weiß nicht, ob das, was ich von meinem Sein kenne, wirklich mein richtiges Sein ist oder nicht; aber wo meine Wonne ist, das weiß ich. Ich will mich also an die Wonne halten, und das wird mir sowohl mein Bewußtsein als auch mein Sein bringen.” Ich glaube, es hat funktioniert.

A WORLD BEYOND

Der Ummauerte Garten der Wahrheit

 *

 In seiner Gegenwart
ist Schweigen das Geschenk der Zungen.

 *

Schluß mit dem Unsinn! Verliere dich selbst,
und die Hölle deines Herzens wird zum Himmel.
Verliere dich selbst, und alles kann vollbracht werden.

*

Hätte er sich nicht gezeigt,
wie könnten wir von ihm wissen?
Wenn er uns nicht den Weg zeigt,
wie könnten wir ihn kennen?

*

Verlasse diesen Ort
von Geburt und Verfall;
verlasse diese Schmutzgrube
und mache dich auf zu dem Heim, das dir bestimmt ist.
Dieser Staubhaufen ist eine Luftspiegelung,
wo Feuer wie Wasser aussieht.  

*

Hör' mir zu, du Herr der Sprache:
fülle besser dein Herz mit Licht
als mit hunderttausend Worten.

*

Wenn du deinen eigenen Wert wüßtest,
was kümmerte dich noch
die Zustimmung oder Ablehnung anderer? 

*

Hör' auf, ein Netz um dich zu stricken:
brich' hervor wie ein Löwe aus dem Käfig. 



H.Sanai (12 Jh.n.Chr.)



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Ursachen



Wenn Jemand Gesundheit sucht, frage ihn erst, ob er auch bereit ist, zukünftig alle Ursachen seiner Krankheit zu meiden - erst dann darfst du ihm helfen.

*Sokrates

Joy Denalane - Himmel Berühren

Seid besonders liebevoll zueinander... und frohen, lichtstrahlenden Angesichts gesellt euch zu euerem Nächsten. *Bahà ulláh

Deshalb müssen alle Menschen sich gegenseitig äußerst wirksam unterstützen, alle müssen nach dem ewigen Leben trachten; und aus demselben Grunde müssen die, die Gott lieben, in dieser Welt des Zufalls zu Gnadengaben und Segnungen werden, die durch den milden König der sichtbaren und unsichtbaren Reiche ausgestrahlt wurden. Sie sollten ihren Blick läutern und die ganze Menschheit als Blätter, Blüten und Früchte am Baume des Seins erkennen. Sie sollten zu allen Zeiten danach trachten, eine gute Tat für einen Mitmenschen zu tun und ihm Liebe, Beachtung und Vorsorgliche Hilfe zu erweisen. Niemanden sollten sie als ihren Feind betrachten noch jemandem etwas Böses wünschen, sondern in jedem Menschen den Freund sehen, den Fremden als Vertrauten, den Unbekannten als Weggefährten betrachten, frei von Vorurteil und ohne Grenzen.

Da die Mitglieder der menschlichen Gesellschaft nicht in der Lage sind, ohne gegenseitige Verbundenheit zu leben, sind Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft die Grundlagen der menschlichen Gesellschaft. Ohne die Verwirklichung dieser beiden großen Grundsätze macht keine bedeutende Bewegung Fortschritte.

*Abdul-Baha