geben

No, no, no...

No, no, no!
No pushing, no pulling,
Only loving and self-giving.

 *Sri Chinmoy

Gleichmut..



Gleichmut bedeutet ein ruhiger, regloser Geist, ein ruhiges, regloses Vitales, er bedeutet, von Dingen, die geschehen, oder Dingen, die dir gesagt oder getan werden, nicht berühert oder gestört zu werden, sondern diese mit geradem Blick, frei von Verzerrungen, die durch persönliche Gefühle geschaffen werden, zu betrachten und versuchen zu verstehen, was hinter ihnen steht, warum sie geschehen, was man von ihnen lernen soll, was es in einem ist, gegen das sie gerichtet sind und welchen inneren Nutzen oder Fortschritt man durch sie gewinnen kann.

*Sri Aurobindo


Die höchste Regel der Weisheit



Erkenne, was du bist, und sei, als was du dich erkannt hast, dies ist die höchste Regel der Weisheit.

*Friedrich Schelling

Maria durch ein Dornwald ging..




Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie eleison.
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison.
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison.
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria.


Das Geheimnis

"Alle Dinge mußt du suchen, um sie zu finden, ausgenommen diesen Freund, den du, ehe du ihn gefunden hast, nicht suchen wirst."


"Den Freund sah ich heute, dem alles zum Verdienst gereicht. Am Himmel nahm er seinen Weg wie die Seele des Propheten! Ich sagte: "Zeig mir die Leiter, damit ich zum Himmel steige." Er sagte: "Du selbst bist die Leiter; du mußt auf deine eigene Schulter klettern. Der Lauf der Seele ist geheim. Siehst du denn nicht, wie weit der Weg der Weintraube war, um süß zu werden? Aber ihr Weg wird nicht kenntlich. Erst wenn sie reif geworden, zeigt sich, wie weit sie gehen mußte, um diesen Zustand zu erreichen. Die heranwachsende Traube wird nie süß werden, es sei denn unter der Obhut der Sonne. Und obschon das Licht Helligkeit verbreitet, ist es der Begleiter der Sonne; und wenn sie untergeht, bleibt auch die Helligkeit nicht. Darum muß man zur Sonne werden!"

* Rumi

Richard Galliano - Tango pour Claude

Das Tor der Tränen & die Quelle der Süßigkeit




„ Siehe, da liegt einer auf den Knien, auf einmal, während er so im Flehen und Seufzen liegt, bricht plötzlich aus seinem Herzen die Quelle der Süßigkeit, seine Glieder beginnen zu wanken, seine Augen schließen sich, sein Antlitz neigt sich zur Erde und seine Sinne schwinden, so daß selbst die Knie ihn nicht mehr zu tragen vermögen vor Entzücken über die Seligkeit, die seinen ganzen Körper durchstrahlt. Dies sei dir das Merkzeichen, daß auch du in der Ruhe und in der rechten Übung der Demut bist und deine Seele daran ist, die Finsternis zu verlassen.

Dein Herz wird entbrennen und Tag und Nacht wie im Feuer überwallen, und alles Irdische wird dir wie Asche und Kot erscheinen, so mächtig und glühend ist das Entzücken, das du in deiner Seele erlebst. Und eine Quelle der Tränen wird dir gegeben, so daß sie von selbst wie Bäche strömen aus deinen Augen und sich mit all deinen Werken verbinden; und mit allem, was du nur tust, mischen sich deine Tränen. Wenn du solches in dir bemerkst, dann sei getrost: du hast das Meer überschritten! Aber mühe dich immer mehr und halte sorgfältig Wache über dich, so wirst du Tag um Tag zunehmen.

Der innere Mensch steht ohne Frucht, solange er noch der Frucht der Tränen ermangelt. Hast du aber dies Land betreten, dann wisse, daß dein Geist verlassen hat das Gefängnis dieser Welt und seinen Fuß gesetzt auf den Weg des neuen Menschen und seine Luft zu atmen beginnt, des wunderbaren, des neuen Standes. Denn beginnt der Fluß der Tränen, so beginnen die Geburtswehen des geistlichen Menschen. Die Gnade, die allen bestimmt ist, hat deine Seele befruchtet, daß sie heimlich gebäre die Gottesgestalt für die Glorie der künftigen Welt. Und da die Zeit gekommen, da sie gebären soll, beginnt es in der Seele sich zu regen, und von verborgener Kraft gezogen tritt das Kind aus seinem Mutterschoße. Das Ungewohnte aber, das ihm widerfährt, läßt allsogleich die Glieder sich bewegen: es weint Tränen, die doch süß wie Honig sind. Und je kräftiger es von innen wächst, um so reichlicher ist die Fülle von Tränen, und gleich einer Wasserquelle sind die Augen. So geht es einige Zeit, dann aber kommt man zum Frieden der Gedanken, zu jener Ruhe, von der der selige Paulus spricht. Und wenn du gelangt sein wirst in dieses Land des Friedens der Gedanken, so wird von dir genommen werden die Menge der Tränen, und danach werden sie nur mehr in bekömmlichem Maße kommen.

Die Heiligen alle trauerten und ihre Augen waren immer tränenvoll. Allüberall haben die Vollkommenen und die Überwinder geweint. Und keine Zeit ist, wo sie nicht die Tröstung dieser Tränen erfahren würden, und so schauen sie stets dem lichte zu. Solang sind die Tränen in ihren Augen, bis sie verdienen das Gesicht seiner Offenbarungen, wie er sagte: »Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden«. Zur selben Zeit, wo die Gnade angefangen hat, deine Augen zu öffnen, so daß du die wahre Gestalt der Dinge merkst, beginnen deine Augen Tränen zu vergießen, bis daß sie durch ihre Menge deine Wangen abwaschen, und der Andrang der Sinne wird zur Ruhe gebracht, indem sie friedlich in dir eingeschlossen werden.Nach diesem Tore zielen alle Heiligen; denn durch Tränen öffnet sich ihnen die Pforte, daß sie eintreten zum Lande des Trostes zum Lande, wo Gottes Spuren dem Schauenden sichtbar werden durch Offenbarung.

Durch unversiegliche Tränen empfing die Seele den Frieden der Gedanken und ward erhöht zur Reinheit des Geistes. Durch Reinheit des Geistes gelangt sie zur Schauung der Geheimnisse; denn die Reinheit ist beschlossen in jenem Frieden, der dem inneren Kampfe folgt.

"Zur selben Zeit, wo die Gnade angefangen hat, deine Augen zu öffnen, so daß du die wahre Gestalt der Dinge merkst, beginnen deine Augen Tränen zu vergießen, bis daß sie durch ihre Menge deine Wangen abwaschen, und der Andrang der Sinne wird zur Ruhe gebracht, indem sie friedlich in dir eingeschlossen werden."

*Isaak von Ninive (ca. 640-700)


 

Zitate, Aphorismen und Lebensweisheiten von Sri Ramakrishna

"Alle wollen Gurus sein. Wer will schon Schüler sein?"

"Die Eitelkeiten der Menschen können langsam absterben, doch die Eitelkeit eines Heiligen in Bezug auf seine Heiligkeit ist besonders hartnäckig."

"Lebe in der Welt wie ein Wasservogel. Das Wasser benetzt den Vogel, aber er schüttelt es ab. Lebe in der Welt wie ein Mudfish. Der Fisch lebt im Schlick, aber seine Haut ist immer hell und glänzend."

"Rastlosigkeit, Sehnsucht,  das ist das ganze Geheimnis. Gleich was für einen Pfad man geht, ob man Hindu, Muselman, Christ, Sakta, Vaishnava oder Brahmo ist – das Wesentliche ist Sehnsucht und Rastloser Hunger."

"Möge ich dazu verdammt sein, wieder und wieder geboren zu werden, selbst als ein Hund – wenn ich nur einer einzigen Seele helfen kann."

"Ich würde zwanzigtausend Körper wie diesen aufgeben, um nur einem Menschen zu helfen."

"Sei in der Welt aber nicht von der Welt. Erfüllt euere Pflichten, so gut ihr könnt, aber kümmert euch nicht so sehr um die Früchte eueres Handelns. Vielmehr – überlasst die Früchte des Handelns Gott."

"Gott lässt sich nicht erkennen, solange man diese drei hat – Scham, Hass und Angst."

Wer sich Gott mit aufrichtigem Gebet und tiefen Verlangen anvertrauen kann, braucht keinen Guru. Doch solch tiefes Verlangen ist selten.

"Die Brise Seiner Gnade weht Tag und Nacht über deinen Kopf. Setze die Segel deines Bootes, wenn du auf dem Ozean des Lebens schnell vorankommen willst."

Wenn ihr immer nur sagt: „Ich bin ewig ein Sünder – dann werdet ihr auch ewig ein Sünder bleiben. Ihr solltet besser immerzu sagen: „ Ich bin frei, ich bin frei, wer kann mich binden? – Ich bin der Sohn Gottes, der König der Könige."

"Manche verschütten Tränenströme, weil ihnen kein Sohn geboren wurde, anderen nagt es am Herzen, dass ihnen keine Reichtümer zu teil geworden sind. Aber ach, wie wenige sorgen sich und weinen, weil sie Gott nicht geschaut haben? Wahrlich, diejenigen, die Gott suchen und um ihn weinen, die erlangen ihn."

"Ein Krug, der im Wasser steht, ist mit Wasser gefüllt und von Wasser umgeben. Ebenso sieht die in Gott versunkene Seele den alles durchdringenden Geist innen und außen."


http://www.avataara.net/ramakrishna.html

http://www.meditieren.at/interessantes/wege-und-meister/sri-ramakrishna/sri-ramakrishnas-worte-zitate/

http://www.ramakrishna.de/

Bewußt zu sein ist Freude. *Satprem

"Die Evolution besteht nicht darin, daß man immer heiliger oder immer gescheiter wird, sondern immer bewußter. "

"Im Grunde genommen ist der Yoga nicht so sehr ein Weg des Lernens als des Verlernens eines großen Haufens angeblich zwingender Gewohnheiten."



 * Satprem (1923 - 2007) 
(Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins)

Ruh

Du bist die Ruh, die Unruh bist Du auch, das Gift und auch das Gegengift bist Du.Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist Du.Ums reine Licht hab ich die Flamme lieb gewonnen, ums goldne Schwert hab ich die Schramme lieb gewonnen.  

*Rumi

Schlacht des Bewußtseins

Es ist, als würde die Schlacht der Welt in meinem Bewußtsein geschlagen. Es ist an den Punkt gekommen, wo zu vergessen, das Göttliche eine Minute zu vergessen, eine Katastrophe ist.

*Mira Alfassa

Die Welt..

Die Welt wird dich beunruhigen, solange irgendein Teil deiner selbst der Welt angehört. Erst wenn du ganz dem Göttlichen gehörst, kannst du frei werden.

*Sri Aurobindo

Let me fly..

Sei wild und verrückt

Sei wild und verrückt und trunken von Liebe,
denn wenn du zu vorsichtig bist, 

wird die LIEBE dich nicht finden.

*Rumi


Vernunft

"Die Vernunft besteht aus zwei Arten.

Die erste Art ist die erworbene, die man wie ein Kind in der Schule lernt. Aus Büchern, mit einem Lehrer, durch Nachdenken und mit dem Gedächtnis, durch Begriffe und gute und reine Wissenschaften. Dadurch wird deine Vernunft anderen überlegen, aber ihre Bewahrung wird dir zur schweren Last. Du bist auf deiner Wanderschaft und Suche nach Wissen eine bewahrende Tafel.

Die andere Vernunft ist ein Geschenk Gottes, ihre Quelle liegt in mitten der Seele. Wenn das Wasser dieses Wissens aus der Brust sprudelt, wird es nicht alt oder gelb oder stinkend, wie das der ersten Art der Vernunft. Wenn sein Ausfluss angehalten wird, was macht es schon ? Es sprudelt ununterbrochen aus dem Haus heraus. Die erworbene Vernunft ist wie ein Wasserrohr, das von der Straße in ein Haus führt; Wenn die Wasserwege versperrt sind, ist das Haus ohne Wasser. Suche die Quelle in dir selbst !"

*Rumi (aus dem Matnawi)




CIRCUIT

Die Wand ist der Vorhang

Gestern nacht kam er und sprach:
"Wie lange noch rufst du nach mir ?

Ich bin doch nicht fern,
DU beginnst das Fernsein.

Die Wand ist der Vorhang,
wenn er fällt, wird dieses Haus
und jenes eins,
dann bist du befreit."

*Fariduddin Attar (1136–1220)

Die Wurzel..

Die Wurzel des Leidens ist das Wollen.

*Azmuto

Wir spielen,..

Wir spielen, wir seien gebunden, in Wirklichkeit sind wir nicht gebunden. Wir können frei sein, wenn Gott es will; denn Er, unser Höchstes Selbst, ist Herr des Spiels, und ohne Seine Gnade und Sein Gewähren vermag keine Seele das Spiel zu verlassen.

*Sri Aurobindo

Estas Tonne - The Song of the Golden Dragon

verkörpern

Möge ich, mögest du, mögen wir, jeden Tag - jeden Moment, die strahlende Sonne der Liebe verkörpern. Das Licht verkörpern - den Frieden verkörpern. Die Güte verkörpern. Bewustsein verkörpern. Furchtlos - weiten Herzens - frei - nackt - glühend - warm - rein.
*Azmuto

Sonne der Erkenntnis

Wenn die Sonne der Erkenntnis an der Wölbung dieses Weges strahlt, den man nicht würdig zu beschreiben vermag, zeigt sich in Klarheit das Geheimnis des Wesens der Dinge, und der feurige Ofen der Welt wird zum Blumengarten. Der Wanderer wird die Mandel unter ihrer Schale schauen. Er wird sich selbst sein „Ich“ nicht mehr erblicken, nichts mehr wird er erblicken als seinen Freund allein in allem; in allem, was er sehen wird, wird er sein Antlitz schauen, in jedem Atom die Sphäre des Alls; unterm Schleier wird er zahllose Heimlichkeiten betrachten, die leuchten wie die Sonne.

Betrittst du das Tal der Erkenntnis, so siehst du in einem einzigen Strahl der Sonne, Tausende ewiger Schatten verschwinden, die dich umgaben. Als die Sonne der Erkenntnis über mir leuchtete, verbrannte sie beide Welten des Gegensatzes so leicht wie ein Hirsekorn. Als ich die Strahlen dieses Lichtes sah, bin ich nicht allein geblieben: der Wassertropfen ist ins Meer zurückgekehrt.

*F. Attar (1136-1220)

சுஃபி இசை