Ich sprach zu mir selbst:

nicht besser als andre zu sein begehr'!
Sei eher ein Balsam für Wunden als stechend wie ein Speer!
Willst du, dass kein Böses dir von andern widerfehr',
so mache den Anfang:
nur Gutes du rede, denke, lehr'! ~ Rumi 


Staunend

Zwei junge Männer besuchten einmal mitten im Winter eine kleine russische Stadt. Sie suchten das rituelle Bad und erfuhren, dass es sich am Fuße eines steilen Berges befand. Der Weg sei im Winter so glatt und gefährlich, dass niemand das Bad benutze — außer einem ganz besonderen Mann, der jeden Tag hingehe. Die Männer waren skeptisch und beschlossen, diesem Mann am nächsten Morgen zu folgen. Zu ihrer Überraschung war er sehr alt und gebrechlich. Sie zweifelten daran, dass er den Steilhang bewältigen konnte. Aber er ging mühelos hinab, während die zwei jungen Männer immer wieder ausrutschten und stürzten. Staunend sahen sie zu, wie er ins Bad ging. Hinterher fragten sie den alten Mann respektvoll, wie er den Abstieg geschafft habe. “Wer oben mit dem Himmel verbunden ist”, sagte er ruhig, “der fällt nicht nach unten.”

* aus:


Der Ozean wird nicht satt an Wasser, ein königlicher Schatz nicht satt an Gold. Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.

"Die Schönheit liegt nicht im Antlitz. Die Schönheit ist ein Licht im Herzen."

"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber."

"Manchmal muss man die Augen schließen um klarer zu sehn."

"Ein mit Weisheit geschmücktes Herz gleicht einem reichen Schatz."

"Das Kamel sieht seinen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es stets vor Augen."

"Eine Fabel ist eine Brücke, die zur Wahrheit führt."

"Einmal stolpert auch ein edles Roß, und irrt sich jeder Gelehrte."

"Folge den Spuren des Glücklichen, und Du wirst glücklich werden."

"Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus."

"Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben."

"Wenn du jedes Mal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden."

"Wirf einen, der stets Glück hat, in einen Fluss, und er wird mit einem Fisch im Mund wieder auftauchen."

Höher...

"Friede im Sturm,
Ruhe in der Bemühung,
Freude in der Hingabe,
ein leuchtendes Vertrauen,
und du wirst der ständigen
Gegenwart des Göttlichen 
bewusst werden."

"Zu wissen ist gut,
 zu leben ist besser,
 zu sein, das ist perfekt."

"Das Glück 
das du gibst 
macht dich glücklicher 
als das Glück das du empfängst."

"Höher immer höher!
Lasst uns nie zufrieden sein
mit dem was bereits erreicht wurde." 

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

 


Die Liebe macht, dass man mutig sein kann.

Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.

Wir können keine großen Dinge vollbringen – nur kleine, aber die mit großer Liebe.

Immer wenn du Liebe an andere weitergibst, wirst du den Frieden spüren, der zu dir kommt und zu ihnen.

Ich bin nur ein kleines Kabel - Gott ist der Strom.

Du wirst sehen - schlußendlich ist alles eine Sache zwischen dir und Gott. Nicht zwischen dir und Menschen.

Wenn du weißt wie sehr Gott dich liebt, dann kannst du nur leben, indem du diese Liebe ausstrahlst und weiter gibst.

 Viele versuchen, die Leere, die sie empfinden, mit Essen, Radio, Fernsehen und ständigen äußerlichen Aktivitäten zu füllen. Doch diese Leere kann nur durch Gott gefüllt werden.

 Seid lebendiger Ausdruck der Güte Gottes: Güte in eurem Gesicht, Zärtlichkeit in euren Augen, Liebe in eurem Lächeln, Wohlwollen in eurem Gruß.

Wenn du Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten.

* Mutter Teresa (gebürtig Anjezë (Agnes) Gonxhe Bojaxhiu) 26. August 1910 - 5. September 1997

Sehen, was des Lobes würdig ist.

Man darf in jedem menschlichen Wesen nur das sehen, was des Lobes würdig ist. Wenn man so handelt, kann man der ganzen Menschheit Freund sein. Betrachten wir die Menschen jedoch vom Standpunkt ihrer Fehler aus, dann ist es eine äußerst schwierige Aufgabe, mit ihnen Freundschaft zu pflegen. So sollten wir, wenn wir unseren Blick auf andere Menschen richten, das sehen, worin sie sich auszeichnen, und nicht das, worin sie versagen.

* Abdu'l-Baha

Das Göttliche kann den Weg weisen aber Es steuert nicht. *Sri Aurobindo


Zurück zur Einheit


Alle Probleme & Leiden resultieren aus einer mangelhaften Verbindung. Die richtige (Liebende / Altruistische) Verbindung, die Einheit, führt zur Heilung des Einzellnen wie des Gesamten.
*Rav M. Laitman

lernen

Wenn du fühlst, dass du nichts weißt, dann bist du bereit zu lernen. *Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Wissen

Es nützt nichts, lehrreiche Bücher zu lesen, wenn man nicht entschlossen ist, zu leben, was sie lehren.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Zitate aus dem Zohar / Sohar „(strahlender) Glanz“

"Das Sinken geschieht um des Steigens willen."

"Harmonie ergibt sich aus der Analogie der Gegensätze."

"Es gibt keine einzige Tür, die nicht durch Tränen geöffnet werden kann."

"Es, verbirgt sich dem Verstand des Menschen, aber offenbart sich dem Herzen."

"Die Gewänder des Morgens sind nicht die Gewänder des Abends."

"Auch Torheit nützt dem Menschentum, sonst käme Weisheit nicht zum Ruhm."

Weiches besiegt Hartes




















Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres
als das Wasser.
Und doch in der Art,
wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Dass Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.

Laotse im Tao te king

Eine Frau findet einen Löwen im Dschungel...

Eine Frau findet einen Löwen im Dschungel der verletzt ist und sterben würde. Sie nimmt ihn nach Hause und pflegt ihn lange zeit gesund. Als der Löwe zu groß wurde gab sie den Löwen in einen Zoo wo er es besser haben sollte. Dieses Video wurde aufgenommen als die Frau den Löwen nach einiger Zeit im Zoo wieder besucht hat.


Menschliche & Göttliche Liebe


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Einst wurde der Meister gefragt:
Ich glaube, dass die Liebe immer dieselbe ist, ob menschlich oder göttlich. Ist das wahr?“ Der Meister sprach: Nein, mein junger Freund, menschliche Liebe und göttliche Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen. In göttlicher Liebe wartest du nicht auf meine fünfzehn Cent. Du gibst mir ein Bonbon freudig und aus eigenem Antrieb, ohne dafür eine gegenleistung zu verlangen. 

Die Eigenschaft des Göttlichen ist Bedingungsloses Geben, Bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann handelt es sich um göttlich Liebe. Die Wurzel der göttlichen Liebe die das Geschöpf in sich verwirklichen kann, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“ 

Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die Bedingungslose Liebe, der Bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft des Göttlichen.

Seth Breitman feat. Danny Weissfeld - Break Free

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Als der Mensch ein Embryo war, war Blut seine Nahrung.



Als der Mensch ein Embryo war, war Blut seine Nahrung. Auf gleiche Weise bezieht der wahre Schüler aus Schmutz Reinheit. Als der Embryo vom Blut entwöhnt war, wurde Milch zu seiner Nahrung, und durch die Entwöhnung von der Milch wurde er zu einem Esser. Und durch die Enwöhnung von Nahrung wird er wie Luqman ( Ein Weiser aus der Familie Abrahams) zum Jäger des verborgenen Wilds.

Wenn jemand zum Embryo im Mutterleib sagen würde: „Oh Höre mein Kind, draußen wartet auf dich eine äußerst schöne und geordnete Welt, eine warme angenehme Erde, breit und groß, mit hundert Freude gebenden Dingen, und zahlreichen Leckereien. Berge und Seen, und Flächen mit duftenden Obstgärten, Haine und Felder. Einen riesigen Himmel voller Licht, eine Sonne, Mondstrahlen und hunderte Sterne. Der Südwind, der Nordwind und der Westwind geben den Gärten das Aussehen von Hochzeitsfeiern und Festmahlen. Oh diese Wunder sind unbeschreiblich, warum bleibst du in dieser Dunkelheit des Zweifels ? Warum trinkst du Blut im Gefängnis dieses engen Ortes, inmitten von Beschränkung, Schmutz und Schmerz ?“

Wegen seines gegenwärtigen Zustandes wäre der Embryo skeptisch, würde sich von dieser Botschaft abwenden, sie nicht glauben und sagen: „Das ist absurd, eine Täuschung und ein Betrug“, denn der Blinde urteilt ohne Vorstellungsvermögen. Da der Embryo noch nichts dergleichen wahrgenommen hat, würde sein ungläubiges Verständnis nich zuhören.

So sprechen auch die Gottesfreunde auf dieser Welt über das Jenseits zum gemeinen Volk und sagen: „Diese Welt ist eine äußerst dunkle und enge Grube, draußen ist eine Welt ohne Geruch und Farbe.“ Keines ihrer Worte erreicht das Ohr eines Einzigen von ihnen, denn ihr Wille ist ein großes und solides Hindernis. Der Wille verschließt das Ohr dem Hören, Eigennutz verschließt dem Auge des Sehen. Ebenso wie im Falle des Embryos der Wille nach Blut, welches seine Nahrung in dieser niederen Heimat ist, Ihn von der Nachricht über die Welt dort draußen abhielt. Der Embryo kennt keine Nahrung außer Blut.

* Rumi (1207 - 1273) (aus dem Matnawi)


( Blut (hebr. Dam) kommt von dem Wort Domem - unbelebt. Das ist die erste von vier Eigenschaften bzw. Stufen der spirituellen Entwicklung - unbelebt - planzlich - tierisch - sprechend )

"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren.
Ich starb als Pflanze und wurde Tier.
Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren,
jetzt bin ich hier. " *Rumi


Ich gehöre keiner Nation...

„Ich gehöre keiner Nation, keiner Zivilisation, keiner Gesellschaft, keiner Rasse an, denn dem Göttlichen allein. Ich gehorche keinem Meister, keinem Herrscher, keinem Gesetz, keiner sozialen Konvention, nur dem Göttlichen allein. Dem Göttlichen habe ich alles hingegeben, meinen Willen, mein Leben, mein ganzes Wesen; ihm bin ich bereit, all mein Blut zu geben, Tropfen für Tropfen, wenn das Sein Wille ist, mit vollkommener Freude; und nichts von diesen Gaben kann je ein Verlust sein, da alles vollkommene Wonne ist.“

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Silence & Sound – Kushali and Rageshri

Chalre Rabi Bhai  
(Composed by Sri Chinmoy 1977)

Come, Sun, my brother dear, Come, Moon, my sister sweet, Let us all go into the garden-light of our oneness-heart. Let us all live for all Eternity there.
*Sri Chinmoy






Peace: God’s Homeland-Joy
(Composed by Sri Chinmoy on January 6, 1988)

Peace:
God’s Homeland-Joy, God’s Family-Strength,
God’s secret Name, God’s sacred Life,
God’s perfect Smile, God’s Victory-Crown,
God’s Nectar-Throne, God’s fulfilled Dream.
Peace.

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Das ganze Album findet ihr hier:

http://www.radiosrichinmoy.org/9325/silence-sound-kushali-and-rageshri/

Ein Funke

Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt. Ein Funke, kaum zu seh'n, entfacht doch helle Flammen. Und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen. Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt. Nimm Gottes Liebe an, du brauchst dich nicht allein zu müh'n, denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise zieh'n. Und füllt sie erst dein Leben und setzt sie dich in Brand, gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.

* aus einem Evangelischen Gesangsbuch Nr. 648

Die harte Schale des Ego

Wenn du anfängst, zu fühlen, daß das, was du glaubtest, das seiest du selbst, die Person, die Dinge tut und durch die sie getan werden, die Person die existiert und dich zu dem macht, was du bist, ja, wenn du davon zu dem Bewustsein wechselst, daß diese ein Gefängnis ist, das dich davon abhält, wahrhaft du selbst zu sein, dann hast du einen großen Fortschritt gemacht, und es gibt Hoffnung. Du fühlst dich erstickt, zerschmettert, vollkommen eingemauert in ein Gefängnis ohne Luft, Licht oder Öffnung, und dann beginnst du, von innen dagegen zu stoßen, zu stoßen, zu stoßen, zu stoßen, damit es zerbersten möge. Und am Tage, an dem das geschieht, an dem es sich öffnet, trittst du plötzlich in das höhere Bewustsein ein. Und dann verstehst du. Und dann, wirklich, wenn du einen Sinn für Humor hast, lachst du; du erkennst deine Dummheit.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Wem Er Sieg und Triumph angekündigt hat, dem sind Erfolg und Misserfolg eins.

Wem die Gunst des Freundes sicher ist, was sollte dieser sich vor Niederlage oder Kampf fürchten ? Wer sicher ist, dass er das Schachspiel gewinnt, für den ist der Verlust von Pferd und Läufer eine Kleinigkeit.

*Rumi - aus dem Masnavi

Rumi - aus dem Matnawi (Mathnavi / Masnavi / Matnavi)

"Du möchtest weise sein ? Wirf alle Weisheit fort."

"Das Wort ist wie ein Nest, und die Bedeutung ist der Vogel, der Körper ist das Flussbett und der Geist das fließende Wasser. Das Wort ist die Schale, die Bedeutung der Kern."

"Unbefangenheit macht Unwissende weise, Vorurteil macht Wissende faul und ungerecht."

"Wenn die Waage gierig auf Reichtümer wäre, wie könnte die Waage die Dinge richtig darstellen ?"

"Was die Gewöhnlichen für Frömmigkeit halten, ist für die Auserwählten Falschheit."

"Bevor die Mütter nicht von den Wehen ergriffen werden, findet das Kind keinen Weg zur Geburt."

"Schmerz ist notwendig, Schmerz macht dem Kind im Bauch, den Weg frei. Wer keinen Schmerz hat, ist ein Straßenräuber, denn schmerzlos zu sein bedeutet zu sagen: "Ich bin Gott." Dieses "Ich" zur unrechten Zeit zu sagen, ist ein Fluch, dieses "Ich" zur rechten Zeit zu sagen, ist eine Barmherzigkeit. Das "Ich" Mansur's wurde gewiss zu einer Barmherzigkeit, das "Ich" Pharaos wurde ein Fluch. Merke dies !"

"Jemand sagte: "Ich brauche einen Vernünftigen, den ich wegen einer Schwierigkeit um Rat fragen kann."
Ein anderer sagte zu ihm: " In unserer Stadt gibt es keinen Vernünftigen, außer jenem Mann, der verrückt zu sein scheint. Schau, da ist er, auf einem Stock reitet er zwischen den Kindern herum. Er besitzt Urteilsvermögen und Temperament; er ist würdig wie der Himmel und stabil wie die Sterne. Sein Glanz leuchtet wie die Seele der Cherubim, er versteckt sich hinter dieser Verrücktheit." Doch du darfst nicht jeden Verrückten für eine Seele halten, werfe dich nicht wie Samiri vor einem Kalb nieder."

"Wenn ein freund Gottes dir hunderttausend unsichtbare Dinge und verborgene Geheimnisse erklärt hat, und du nicht genug verstehst und weißt, um Mist von Aloe zu unterscheiden, wie willst du dann den Gottesfreund erkennen, o Blinder, wenn er einen Schleier aus Verrücktheit trägt ?"

"Wenn dein Auge der Gewissheit geöffnet ist, siehst du unter jedem Stein, einen geistigen Führer. Für das Auge, das offen und ein Führer ist, hat jede Derwischkutte einen Moses in ihren Falten."

"Überliefertes Wissen ist eine Last für unsere Seelen, es ist etwas Geliehenes, doch wir beharren darauf, das es uns gehört."

"Dieses Wissen ist wie das von einem Mund in ein Ohr weitergegebene Wort, jedes neue Ohr und jeder neue Mund machen etwas anderes daraus."

Wer bei Gott sitzen will, der soll in der Gegenwart der Gottesfreunde sitzen. So halte es für nötig, dich den Freunden des Pfades anzuschließen, wer es auch sei, ob Reiter oder Fußgänger.

Nur in der Nacht enthüllt sich der Mond, suche nur mit dem Herzschmerz den Wunsch deines Herzens.

Ich schaue nicht auf Sprache und Rede, Ich schaue auf die Seele und den inneren Zustand. Ich blicke in das Herz, ob es demütig ist, auch wenn die Worte nicht demütig geäußert werden. Denn das Herz ist die Substanz, und die Rede das Akzidens, so ist das Akzidens abgeleitet, die Substanz das wesentliche. Wieviel noch von diesen Reden, Metaphern, diesem verborgenen Sinn ? Glut will Ich, Glut, freunde dich mit dieser Glut an ! Entzünde das Feuer der Liebe in deiner Seele, verbrenne Gedanken und Phrasen vollständig!
O Moses, wer auf das Benehmen  achtet, ist von einer Art, wessen Seele und Geist brennt, ist von einer anderen Art. Die Liebenden brennen mit jedem Atemzug.

"Das Wasser hat den hilflosen Fisch erreicht," Das sind die Zeichen des weisen Buches.

Perica Georgiev - Music of Heaven

Sri Chinmoy - The Green of the Forest

beyond


Konzentration

"Was auch immer du im Leben tun willst, eine Sache ist absolut unentbehrlich und liegt allem zugrunde, die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Wenn du in der Lage bist, die Strahlen der Afmerksamkeit und des Bewustseins auf einen Punkt zusammenzubündeln und diese Konzentration mit einem beharlichen Willen aufrechterhalten kannst, ist nichts imstande, dem zu widerstehen - was immer es sein mag, von äußerster materiell-phyischer Entwicklung bis zur höchsten spirituellen."

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

schweigen

"Der Lärm, verursacht durch all die Worte, all die Ideen in deinem Kopf, ist so betäubend, daß er dich daran hindert, die Wahrheit zu hören, die sich offenbaren will. Lerne, still zu sein und zu schweigen."

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)