metamórphosis
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. * Rumi
Der Ozean wird nicht satt an Wasser, ein königlicher Schatz nicht satt an Gold. Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.
"Die Schönheit liegt nicht im Antlitz. Die Schönheit ist ein Licht im Herzen."
"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber."
"Manchmal muss man die Augen schließen um klarer zu sehn."
"Ein mit Weisheit geschmücktes Herz gleicht einem reichen Schatz."
"Das Kamel sieht seinen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es stets vor Augen."
"Eine Fabel ist eine Brücke, die zur Wahrheit führt."
"Einmal stolpert auch ein edles Roß, und irrt sich jeder Gelehrte."
"Folge den Spuren des Glücklichen, und Du wirst glücklich werden."
"Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus."
"Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben."
"Wenn du jedes Mal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden."
"Wirf einen, der stets Glück hat, in einen Fluss, und er wird mit einem Fisch im Mund wieder auftauchen."
"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber."
"Manchmal muss man die Augen schließen um klarer zu sehn."
"Ein mit Weisheit geschmücktes Herz gleicht einem reichen Schatz."
"Das Kamel sieht seinen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es stets vor Augen."
"Eine Fabel ist eine Brücke, die zur Wahrheit führt."
"Einmal stolpert auch ein edles Roß, und irrt sich jeder Gelehrte."
"Folge den Spuren des Glücklichen, und Du wirst glücklich werden."
"Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus."
"Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben."
"Wenn du jedes Mal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden."
"Wirf einen, der stets Glück hat, in einen Fluss, und er wird mit einem Fisch im Mund wieder auftauchen."
"Die Gewissheiten des Ego’s sind eine Illusion. Ungewissheit ist die Grundlage des Lebens." * Deepak Chopra
"Das Ego vermag allerlei, aber zwei Dinge kann es nicht: die Angst abschaffen, denn die Angst ist seine Basis, und es kann keine Liebe erzeugen, denn Ego und Liebe schließen sich definitionsgemäß gegenseitig aus.""Die Gewissheiten des Ego’s sind eine Illusion. Ungewissheit ist die Grundlage des Lebens."
"Echt und authentisch zu sein bedeutet, Gegensätze im eigenen Wesen miteinander zu vereinbaren. Wenn wir lernen, uns selbst in wachsendem Maß zu akzeptieren, bis es nichts mehr in uns gibt, dessen wir uns schämen und das wir zu verbergen suchen, gewinnt unser Dasein jene Großzügigkeit und Wärme, die alle wahrhaft liebenden Menschen auszeichnet."
"Man kann niemals mehr Liebe empfangen, als man anzunehmen bereit ist."
"Man kann nicht mehr Liebe schenken, als man abzugeben bereit ist."
"Die Liebe, die von einem anderen Menschen auf uns zukommt, hat ihren Quell im eigenen Herzen."
"Das Ego, so hören wir, blende uns mit seinen ständigen Forderungen, seiner Gier, seiner Selbstsucht und seiner Unsicherheit. Das ist eine beliebte, aber falsche Anschuldigung, denn wenn wir das Ego in ein dunkles Verlies verbannen, machen wir es zum Feind, und das führt zu noch mehr Trennung und Zersplitterung."
*Deepak Chopra
The Absolute
No mind, no form, I only exist;
Now ceased all will and thought;
The final end of Nature’s dance,
I am it whom I have sought.
A realm of Bliss bare, ultimate; Beyond both knower and known; A rest immense I enjoy at last; I face the One alone.
I have crossed the secret ways of life, I have become the Goal. The Truth immutable is revealed; I am the way, the God-Soul.
My spirit aware of all the heights, I am mute in the core of the Sun. I barter nothing with time and deeds; My cosmic play is done.
*Sri Chinmoy
A realm of Bliss bare, ultimate; Beyond both knower and known; A rest immense I enjoy at last; I face the One alone.
I have crossed the secret ways of life, I have become the Goal. The Truth immutable is revealed; I am the way, the God-Soul.
My spirit aware of all the heights, I am mute in the core of the Sun. I barter nothing with time and deeds; My cosmic play is done.
*Sri Chinmoy
1001 Parabel
Es wird erzählt, dass Malik ibn Dinar einmal ein Schiff bestieg und
als das Schiff schon weit draußen war, verlangten die Seeleute:
„Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war seine Antwort.
Darauf schlugen sie ihn zusammen, bis er ohnmächtig war. Als er wieder aufwachte, schrien sie ihn wieder um das Fahrgeld an und der Dialog und die körperlichen Ausschreitungen wiederholten sich. Als er wieder zu sich kam, verlangten sie dies ein drittes Mal.
„Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war auch diesmal seine Antwort.
„So lasst ihn uns bei den Füßen ergreifen und über Bord werfen“, sagten sie zueinander.
Im selben Moment steckten alle Fische im Wasser ihren Kopf heraus und ein jeder von ihnen trug zwei Golddinare im Maul. Malik langte hinunter, nahm zwei Dinare von einem Fisch und gab sie den Seeleuten. Als diese das sahen, fielen sie vor ihm auf die Knie. Er aber stand auf und ging über das Wasser davon.
Darum wird er Malik ibn Dinar genannt.
„Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war seine Antwort.
Darauf schlugen sie ihn zusammen, bis er ohnmächtig war. Als er wieder aufwachte, schrien sie ihn wieder um das Fahrgeld an und der Dialog und die körperlichen Ausschreitungen wiederholten sich. Als er wieder zu sich kam, verlangten sie dies ein drittes Mal.
„Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war auch diesmal seine Antwort.
„So lasst ihn uns bei den Füßen ergreifen und über Bord werfen“, sagten sie zueinander.
Im selben Moment steckten alle Fische im Wasser ihren Kopf heraus und ein jeder von ihnen trug zwei Golddinare im Maul. Malik langte hinunter, nahm zwei Dinare von einem Fisch und gab sie den Seeleuten. Als diese das sahen, fielen sie vor ihm auf die Knie. Er aber stand auf und ging über das Wasser davon.
Darum wird er Malik ibn Dinar genannt.
Wem Er Sieg und Triumph angekündigt hat, dem sind Erfolg und Misserfolg eins.
Wem die Gunst des Freundes sicher ist, was sollte dieser sich vor Niederlage oder Kampf fürchten ? Wer sicher ist, dass er das Schachspiel gewinnt, für den ist der Verlust von Pferd und Läufer eine Kleinigkeit.
*Rumi - aus dem Masnavi
*Rumi - aus dem Masnavi
Auf dem Pfad
Wenn...
Wenn der Gadanke des Kummers erneut in deine Brust eindringt, empfange ihn lachend, lachend, und sage: "Oh mein Schöpfer, bewahre mich vor schlechten Gedanken, enthalte mir die guten Gedanken nicht vor! Treibe mich an, mich für das zu bedanken, was ich bekomme. Lasse mich kein Bedauern empfinden, wenn es wieder geht."
*Rumi aus dem Masnawi
WOZU bedarf es der Worte, wenn die Liebe das Herz trunken gemacht hat?
WOZU bedarf es der Worte, wenn die Liebe das Herz trunken gemacht hat?
Ich habe den Diamanten in meinen Mantel gewickelt, warum soll ich ihn immer und immer wieder auswickeln?
Als das Gewicht leicht war, bewegte sich die Waagschale noch oben. Nun ist sie voll, wozu bedarf es da noch des Wiegens?
Der Schwan flog zu seinem See jenseits der Berge; warum soll er weiter nach Tümpeln und Gräben suchen?
Dein Herr wohnt in Dir: Wozu bedarf es da die Augen nach Außen zu öffnen?
Kabîr sagt: "Hör zu, Bruder! Mein Herr, der meine Augen herum riß, hat sich selbst mit mir vereint."
*Kabir
4 Stufen der Spirituellen Entwicklung - 4 Stufen der Korektur des Egos
"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren.
Ich starb als Pflanze und wurde Tier.
Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren,
jetzt bin ich hier. *Rumi (1207 - 1273)
4. Empfangen um zu Geben – MENSCHLICH
3. Geben um zu Geben – TIERISCH
2. Geben um zu Empfangen – PFLANZLICH
1. Empfangen um zu Empfangen – UNBEWEGT

Text: Shamati 115 Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend
4. Empfangen um zu Geben – MENSCHLICH
3. Geben um zu Geben – TIERISCH
2. Geben um zu Empfangen – PFLANZLICH
1. Empfangen um zu Empfangen – UNBEWEGT
Text: Shamati 115 Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend
Sei ein Zeichen der Liebe
Sei ein Zeichen der Liebe, eine Verkörperung der Barmherzigkeit, ein
Brunnen der Güte ... Ertrage jede Prüfung, die dir Menschen bereiten,
und begegne ihnen nur mit Freundlichkeit, großer Liebe und gutem Willen.
*Abdu'l Baha
*Abdu'l Baha
Oh mein Herz!
Oh mein Herz! Lasse uns in das Land gehen wo der Geliebte wohnt, der Entführer meines Herzens!
Dort füllt die Liebe ihre Krüge aus der Urquelle, doch hat sie kein Seil um daraus Wasser zu schöpfen;
Dort bedecken keine Wolken den Himmel, doch fällt Regen hernieder in milden Schauern:
Oh Du Körperloser! Setz Dich nicht auf die Türschwelle; gehe hinaus und bade Dein Selbst in dem Regen!
Dort ist immer das Mondlicht und es ist niemals dunkel; und - wer spricht nur von einer Sonne?
Das Land ist erleuchtet mit den Strahlen von Millionen von Sonnen. *Kabir
Suchst du mich ?
»Suchst du mich?
Ich sitze neben dir.
Meine Schulter an deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas,
nicht in einem indischen Tempel,
noch in Synagogen,
noch in Kathedralen finden.
Nicht in den Massen, nicht in Kirtans,
nicht in Beinwickeln um deinen eigenen Hals
und nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn du mich wirklich suchst, dann kannst du mich immer sehen
- du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit. Was ist Gott ?
Er ist der Atem innerhalb des Atems.«
* Kabir
Ich sitze neben dir.
Meine Schulter an deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas,
nicht in einem indischen Tempel,
noch in Synagogen,
noch in Kathedralen finden.
Nicht in den Massen, nicht in Kirtans,
nicht in Beinwickeln um deinen eigenen Hals
und nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn du mich wirklich suchst, dann kannst du mich immer sehen
- du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit. Was ist Gott ?
Er ist der Atem innerhalb des Atems.«
* Kabir
Es steht geschrieben..
Es steht geschrieben, "man lernt nur, was das Herz verlangt". Wir müssen die Buchstellen finden, wohin uns unser Herz führt. Man liest das Buch durch und plötzlich bekommt man die Reaktion auf etwas, das man liest, diese Stellen sind sehr wichtig und man muss sie markieren. In einer anderen Situation, zu einer anderen Zeit werde ich etwas anderes sehen, aber jedes Mal werde ich auf diese Weise sehen, wie ich mich ändere - weiterkomme. Paragraphen, Ausdrücke, die zuvor völlig unverständlich waren, die mich darüber wundern ließen wie jemand dies schreiben kann, weil das nur Platz wegnimmt, werden plötzlich als etwas mit einer solchen inneren Tiefe und Licht darin gesehen. Dieses Licht bringt mich zu solch einer Tiefe, solch einer Realität, von der ich nicht glaubte, dass sie in Wirklichkeit existieren würde.
(aus: "Handbuch der Absichten")
(Link: http://www.kabbalah.info/handbuch-der-absichten)
(aus: "Handbuch der Absichten")
(Link: http://www.kabbalah.info/handbuch-der-absichten)
Gesetz der Absicht
"Gott achtet nur auf die Früchte des
Herzens. Er merkt sich nicht, was einer im einzelnen tut oder wie er
sich verhält. Gott lässt allein die Beweggründe gelten." *Ramakrishna
"Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als ein Wille, und Wille ist Bewußtsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultats stellt." *Sri Aurobindo
"Hoffe nichts und befürchte nichts, sondern vertraue den Absichten "Gottes", und deinem Willen, sie zu erfüllen." *Sri Aurobindo
"Nun merke auffolgende Unterweisung! Jede Kreatur betreibt ihr Werk um eines Endzweckes willen. Der Endzweck ist allwegs das Erste in der Absicht und das
Letzte in der Ausführung." *Meister Eckehart
"Die Taten rühren von der Absicht her, und Jedem gebührt entsprechend der Absicht." *Koran
"Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als ein Wille, und Wille ist Bewußtsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultats stellt." *Sri Aurobindo
"Hoffe nichts und befürchte nichts, sondern vertraue den Absichten "Gottes", und deinem Willen, sie zu erfüllen." *Sri Aurobindo
"Nun merke auffolgende Unterweisung! Jede Kreatur betreibt ihr Werk um eines Endzweckes willen. Der Endzweck ist allwegs das Erste in der Absicht und das
Letzte in der Ausführung." *Meister Eckehart
"Die Taten rühren von der Absicht her, und Jedem gebührt entsprechend der Absicht." *Koran
Handle in Übereinstimmung
Alte Chinesische Weisheiten aus: "So sprach der Meister"
"Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat."
"Es ist wie eine Krankheit der Menschen, daß sie ihre eigenen Fehler vernachlässigen, dafür aber auf den Feldern anderer nach Unkraut suchen."
"Das ist es, was der Himmel wünscht: Wer Kraft hat, soll anderen helfen; wer Weisheit besitzt, andere lehren; wer Reichtum erwirbt, ihn mit anderen teilen."
"Der Grund, warum ich jene, die sich an einen einseitigen Standpunkt klammern, verabscheue, liegt darin, daß sie dem Rechten Weg die Weite stehlen: sie halten einzig und allein ihr eigenes Wissen hoch und verwerfen damit hundert andere Gesichtspunkte."
"Es ist wie eine Krankheit der Menschen, daß sie ihre eigenen Fehler vernachlässigen, dafür aber auf den Feldern anderer nach Unkraut suchen."
"Das ist es, was der Himmel wünscht: Wer Kraft hat, soll anderen helfen; wer Weisheit besitzt, andere lehren; wer Reichtum erwirbt, ihn mit anderen teilen."
"Der Grund, warum ich jene, die sich an einen einseitigen Standpunkt klammern, verabscheue, liegt darin, daß sie dem Rechten Weg die Weite stehlen: sie halten einzig und allein ihr eigenes Wissen hoch und verwerfen damit hundert andere Gesichtspunkte."
Wo verbirgst Du Dich ? Lass mich Dich finden !
Moses hörte zufällig im Vorbeigehen, wie ein unwissender Schäfer betete: "Oh Gott, der Du auserwählst, wo verbirgst Du Dich? Lass mich Dich finden, daß ich Dir diene, Dir die Schuhe anziehe, Dir die Haare kämme, Dir die Kleider wasche, Deine Läuse töte, Dir die Milch bringe, o Erhabener! "Oh je, was bist du ganz und gar verdorben," tadelte ihn Moses, was ist das für ein Geschwätz, für eine Lästerung und Prahlerei ? Gott, der Hocherhabene, bedarf derartiger Dienste nicht!" Der Schäfer entwich verwirrt in die Wüste. Da ermahnte Gott den Moses: "Du hast Meinen Diener von Mir getrennt. Bist du gekommen zu binden oder zu lösen? Verhindere Trennung, wo immer du kannst! Das Meistgehasste ist für Mich die Scheidung. Jedem schenkte Ich sein eigenes Verhalten, gab jedem seine eigene Ausdrucksweise. Der Hirte ist zu loben, du aber bist zu tadeln: Bei ihm geht es um Honig, bei dir geht es um Gift. Ich bin unabhängig von Reinheit und Befleckung, von Schwerfälligkeit und Behendigkeit. Nicht zu meinem Nutzen stelle Ich die Gebote auf, sonder aus Großmut gegenüber Meinen Dienern. Nicht Ich werde rein durch eure Gebete - ihr selbst werdet es und verstreut Perlen. Ich schaue nicht auf Zunge und Rede, Ich schaue auf das Innere und die Seele. Ich blicke in das Herz, ob es - trotz vorlauter Worte - demütig bleibt. Das Herz ist wesentlich, die Rede zufällig."
*Rumi
Dein Bildnis mir im Auge, Dein Wohnort mir im Herz, Im Mund das Deingedenken – Doch wo verbirgst du Dich? *Halladsch
Wenn dich die Rosse der Entfernung drängen,Verzweifeln dir die Hoffnung rauben möchte,
So nimm der Demut Schild in deine Linke,
Das Schwert des Weinens fasse mit der Rechten,
Und hüte dich, o hüte dich, sei furchtsam!
Gib acht vor der verborgenen Tyrannei!
Und überkommt die Trennung dich im Finstern,
So geh zum Kerzenlicht des Herzensfrieden,
Sprich zum Geliebten: »Hier siehst Du mein Elend,
Verzeihe gnädig mir noch vor unserem Treffen!«
Und bei der Liebe! Entfern dich nicht wieder vom Freund, eh dein Wunsch Belohnung fand!
Keiner bekennt Gott als Einen außer Gott selbst, und keiner kennt das wahre Wesen des Einheitsbekenntnisses als der Gesandte Gottes.
Du rinnest zwischen Herzhaut und dem Herzen, So wie die Tränen von den Lidern rinnen, Und wohnest im Bewußtsein tief im Herzen, So wie der Geist wohnt in den Körpern drinnen. Nichts Regungsloses kann sich jemals regen, Wenn Du es nicht bewegst, verborgen innen.
*Halladsch (*857 - †922)
Einheit
Die Weisen widmen sich dem Wohlergehen aller, denn sie wissen um ihre Einheit mit allem.
*Upanishaden
*Upanishaden
Die Geschichte von der Kuh, die alleine auf einer großen Insel lebt.
Gott der Allerhöchste füllt die große Insel mit Pflanzen und Kräutern als Kuhfutter, und die Kuh frisst bist zum Sonnenuntergang davon und wird fett wie ein Berg. Wenn die Nacht kommt, kann sie aus Angst und Furcht nicht schlafen und denkt: "Ich habe die gesamte Weide abgegrast, was soll ich morgen fressen?" Diese Angst macht die Kuh dünn wie ein Zahnstocher. Bei Tagesanbruch sieht sie, dass die Weide noch grüner und reicher als gestern ist, und sie frisst wieder und wird fett. Wenn die Nacht dann erneut einbricht, wird sie von derselben Angst ergriffen. Jahrelang hat sie dasselbe erlebt, und doch hat sie immer noch kein Vertrauen.
*Rumi (aus dem Matnavi / Masnawi)
*Rumi (aus dem Matnavi / Masnawi)
Gebet ist ein Doppelschlüssel, er schließt das Herz des Menschen und die Pforte des Himmels auf.
Es gibt der Tröstung keine als Gebet. Ein rein Gebet steigt auf zum Himmel, und es dringet hinein, kommt's nur aus reiner Brust.
* William Shakespeare (1564 - 1616)Das Gebet ist eine Himmelsleiter. Auf steigt das Gebet und herab steigt Gottes Erbarmen.
* Augustinus Aurelius (354 - 430)
Das Gebet ist Mutter und Ursprung aller Seelenerhebung.
* Bonaventura (1217 - 1274)
Gewinn bringt das Gebet zum Glück und Heile; Ein Panzer ist es für des Unglücks Pfeile.
* Saadî (1209 - 1292)
Bayazid Bistami wurde gefragt:
„Wie erkennt der Mensch, dass er im wahren Wissen angekommen ist ?“ Bayazid sagte: „In dem Augenblick, da er – von Gott unterwiesen – vergeht, bleibt er – ohne Selbst und ohne Schöpfung – auf der Unterlage Gottes. So vergeht er und bleibt, bleibt er und vergeht, stirbt er und lebt, lebt er und stirbt, wird das Verborgene enthüllt und das Enthüllte Verborgen.
Du sprachst: Was ist des Weges Zeichen, oh Derwisch ? Höre von mir, und wenn du hörst, so überlege ! Das ist für dich das Zeichen: Das du, obwohl du vorwärts gehst, dein Elend größer werden siehst." *Fariduddin Attar
Du sprachst: Was ist des Weges Zeichen, oh Derwisch ? Höre von mir, und wenn du hörst, so überlege ! Das ist für dich das Zeichen: Das du, obwohl du vorwärts gehst, dein Elend größer werden siehst." *Fariduddin Attar
Wer hat ihn geschaut ?
Wie kann man erkennen, dass jemand ihn geschaut hat? Wer ihn
geschaut hat, besitzt vier Merkmale. Erstens, er hat die Gefühle eines
kleinen Jungen; zweitens, er benimmt sich wie ein Unhold; drittens, er
ist bewegungslos wie ein Ding; viertens, er verhält sich wie ein Narr.
Wer ihn geschaut hat, fühlt sich wie ein kleiner Junge. Er ist jenseits
aller festen Verhaltensweisen, er fühlt sich an keine gebunden. Dann
macht er keinen Unterschied zwischen Heiligem und Unheiligem – wie ein
Unhold. Dann lacht er einmal und weint dann wieder, wie ein Narr;
manchmal ist er wie ein Herr gekleidet, kurz darauf läuft er, seine
Kleider unterm Arm, nackt umher, wie ein Verrückter. Manchmal sitzt er
auch nur stumm da wie ein Ding.
Attribute Gottes
Wie viele vom Schnee gehört aber ihn nicht gesehen haben, so sind da viele religiöse Prediger, die nur in Büchern von Gottes Attributen gelesen, aber sie nicht in ihrem Leben erfahren haben. Und wie viele den Schnee gesehen aber ihn nicht gekostet haben, so sind da viele religiöse Lehrer, die nur einen Blick der göttlichen Glorie erhascht aber ihr wahres Wesen nicht verstanden haben.
Wer den Schnee gekostet hat, kann sagen, wie er schmeckt. Wer die Gemeinschaft Gottes in verschiedenen Erscheinungen genossen hat, jetzt als Diener, jetzt als Freund, jetzt als Geliebter, oder als in ihm Versunkener, der allein kann sagen, welches die Attribute Gottes sind.
* Sri Ramakrishna (1836-1886)
Attribute Gottes
Wie viele vom Schnee gehört aber ihn nicht gesehen haben, so sind da viele religiöse Prediger, die nur in Büchern von Gottes Attributen gelesen, aber sie nicht in ihrem Leben erfahren haben. Und wie viele den Schnee gesehen aber ihn nicht gekostet haben, so sind da viele religiöse Lehrer, die nur einen Blick der göttlichen Glorie erhascht aber ihr wahres Wesen nicht verstanden haben.
Wer den Schnee gekostet hat, kann sagen, wie er schmeckt. Wer die Gemeinschaft Gottes in verschiedenen Erscheinungen genossen hat, jetzt als Diener, jetzt als Freund, jetzt als Geliebter, oder als in ihm Versunkener, der allein kann sagen, welches die Attribute Gottes sind.
* Sri Ramakrishna (1836-1886)
Man sagt, das Gebet sei die Tochter des Leidens. Aber ich sage das Gebet ist die Mutter der Glückseeligkeit. *Sri Chinmoy
„Immer
wenn ich seelenvoll bete, enthüllt sich eine neue Welt, eine neue
Ebene des Seins erfüllt mich mit Erstaunen, und ich entdecke
überraschende Wahrheiten.“ *
Sri chinmoy
„Zwischen Gebet und Meditation besteht folgender Unterschied: Wenn ich bete, spreche ich und Gott hört zu. Wenn ich meditiere, spricht Gott und ich höre zu.“ * Sri chinmoy
„Zwischen Gebet und Meditation besteht folgender Unterschied: Wenn ich bete, spreche ich und Gott hört zu. Wenn ich meditiere, spricht Gott und ich höre zu.“ * Sri chinmoy
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