3. bis 5. November - Vilnius - Kabbala Kongress







Werdet der Geliebte - Rumi

Die sechs Stanzen über das Nirvana von Shankara; ca. 800 n.Chr.

OM!
Ich bin weder Denken, Intelligenz, Ich, noch Geist, weder Ohren noch Zunge, noch Riechen und Sehen, weder Luft noch Akasha, weder Feuer noch Wasser, noch Erde: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich bin weder Prana noch die fünf Lebenslüfte, weder des Körpers sieben Elemente noch seine fünf Hüllen, weder Hand noch Fuß, noch Zunge, noch Tätigkeitsorgan: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Gier noch Täuschung, weder Zuneigung noch Abscheu; keinen Stolz und kein Ich, nicht Dharma, nicht Befreiung; weder Verlangen des Denkens noch ein Objekt des Verlangens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Freude noch Leid, weder Tugend noch Laster; weder Mantra noch Heiligtum, weder Veden noch Opfer; weder bin ich der Esser, die Nahrung, noch der Vorgang des Essens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Tod noch Furcht, noch Unterschied der Kaste; habe weder Vater noch Mutter, noch eine Geburt; weder Freund noch Kameraden, weder Schüler noch Guru: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich habe weder Form noch Fantasie; das Alldurchdringende bin ich. Überall bin ich vorhanden und dennoch jenseits der Sinne. Weder bin ich Erlösung noch etwas Erkennbares: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!



Your heart is as beautiful as the rainbow - Sri Chinmoy

„Liebe alle. Diene allen. Hilf immer, verletze nimmer.“ *Sai Baba

„Es gibt nur eine Religion, die Religion der Liebe. Es gibt nur eine Kaste, die Kaste der Menschheit. Es gibt nur eine Sprache, die Sprache des Herzens. Es gibt nur einen Gott; Er ist allgegenwärtig.“ *Sai Baba

light

We are the soldiers of truth.
May the victory of truth be proclaimed.
All obstructions along the way
We have passed through.
Boundless peace we now embody.
The eluding and deluding mind We shall illumine.
Our companions are World-Mother And World-Father,
And we are nothing but consciousness-light.

*Sri Chinmoy

www.srichinmoysongs.com/satya-senani

Der Derwisch und der Sultan

Einst ritt der Sultan durch die Strassen von Istanbul, umgeben von Häftlingen und Soldaten. Die Bevölkerung der ganzen Stadt kam heraus, um ihn zu sehen. Alle verbeugten sich, als der Sultan vorbeizog, mit Ausnahme eines einzigen zerlumpten Derwischs. Der Sultan liess seine Prozession anhalten und den Derwisch zu sich bringen. Er wollte wissen, warum der Derwisch sich nicht vor ihm verbeugt hatte. Der Derwisch antwortete: "Lass all diese Leute sich vor dir verneigen, Sie alle wollen, was du besitzt - Geld, Macht, Rang. Gott sei Dank bedeuten mir diese Dinge nun nichts mehr. Ausserdem, warum sollte ich mich vor dir verneigen, wenn ich zwei Sklaven habe, die deine Herren sind?"Die Menge schnappte nach Luft, und der Sultan wurde kreidebleich vor Wut. "Was willst du damit sagen?" schrie er. "Meine beiden Sklaven, die deine Herren sind, heissen Ärger und Gier", sagte der Derwisch ruhig und schaute dem Sultan geradewegs in die Augen. Da er in dem, was er gehört hatte, die Wahrheit erkannte, verneigte sich der Sultan vor dem Derwisch.

Die Sonne zeigt immer die rechte Stunde

Alle Weisen haben es kurz gesagt. Einer aber ausführlich: Sämtliche Konfessionen der bekannten Gruppierungen sind am Anfang auf dem Weg des Wegschreiters in seinen Augen eine einzige und erscheinen als eine einzige. Stellt er einen unterschied fest oder macht er einen Unterschied, so ist er Trenner und Unterscheider, nicht Sucher. Dieses Unterscheiden ist für den Sucher noch eine Absperrung des Weges. 
*Hamadani
 

Man sollte unterschiedliche Wege beschreiten. Einen jeden Glauben sollte man für eine gewisse Zeit ausüben. Wie dasselbe Wasser in verschiedenen Sprachen unterschiedlich genannt wird - einer nennt es "Wasser", ein zweiter "vari", ein dritter "aqua", etc. - so wird das Wesen des Höchsten Geistes von manchen als "Gott", von anderen als "Allah", von wieder anderen als "Brahman" angerufen. Nun meint aber jeder, gerade sein Glaube sei der einzig wahre, nur seine Uhr zeige die richtige Stunde ! Auch wenn die anderen Uhren noch so falsch gehen mögen, die Sonne zeigt immer die rechte Stunde ! Nach ihr kann man die Uhr stellen. Gott hat die unterschiedlichen Glaubenswege geschaffen, um unterschiedlichen Suchenden in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten zu helfen. 
*Sri Ramakrishna

Packe deinen Esel am Genick und führe ihn auf den Pfad...

Packe deinen Esel am Genick und führe ihn auf den Pfad, zu den guten Behütern und Kennern des Pfades. Hab acht! Lasse deinen Esel nicht frei, und gib ihn nicht aus der Hand, denn seine Liebe gilt dem Ort, wo es viele grüne Kräuter gibt. Wenn du ihn einen Augenblick achtlos frei lässt, wird er Meilen in die Richtung der Weide gehen. Der Esel ist ein Feind auf dem Pfad, verrückt vor Liebe nach Futter, oh, zahlreich sind die Eselsdiener, die er ins Verderben gestürzt hat! Wenn du den Pfad nicht kennst, dann tue das Gegenteil von dem, was der Esel will; das ist mit Sicherheit der richtige Pfad.

*Rumi (aus dem Matnawi - Erster Band)

Reitest du auf dem „Esel“ oder der „Esel“ auf dir ?

Würde der Maschiach in einer prächtigen Karosse, der vier Pferde vorgespannt sind, herbeigefahren kommen, und nicht etwa auf einem Esel reitend, jeder Reiche würde sich einbilden der Maschiach zu sein. *Rabbi Jizchak Meir von Gur

Warte nicht darauf, dass jemand die Arbeit für dich erledigt...

Baal HaSulam: „Der Schöpfer legt die Hand des Menschen auf das gute Schicksal und sagt erwähle dies. Die Freiheit des Menschen besteht nur in der wahl nach Unterstützung“. Der Schöpfer bringt den Menschen zu den Freunden, zu dem Lehrer zum Studium, der Rest hängt von ihm selbst ab. Warte nicht darauf, dass jemand die Arbeit für dich erledigt. Du selbst musst alle Mittel und möglichkeiten finden und sie richtig aufbauen, nutzen, ordnen. Du selbst musst festen Fuß in der Gruppe fassen, du musst beginnen, mit ihr zu arbeiten. Der Lehrer, die Gruppe, die Bücher, sie wurden dir von oben gegeben, du aber hast die Waagschale noch nicht zum guten geneigt, und die Mittel richtig verwendet. Dafür musst du dich an den erhaltenen Mitteln buchstäblich festbeißen und sie richtig nutzen. Jede Sekunde musst du sie anwenden und prüfen, wie und was du noch tun könntest. Genau darin besteht deine freie Wahl. Der Egoismus stößt dich immer davon ab, schaltet dich mal vom Lehrer, mal von der Gruppe, mal von den Büchern ab, lenkt dich durch Zweifel und Verachtung ab. Wenn du diese Schwierigkeiten überwindest, kommst du voran.


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LINK: "Den Schöpfer an die Hand nehmen"

Traum

Den Jünglingen, die zum erstenmal zu ihm kamen, pflegte Rabbi Bunam die Geschichte von Rabbi Eisik Sohn Rabbi Jekels in Krakau zu erzählen. Dem war nach Jahren schwerer Not, die sein Gottvertrauen nicht erschüttert hatten, im Traum befohlen worden, in Prag unter der Brücke, die zum Königsschlosse führt, nach einem Schatz zu suchen. Als der Traum zum dritten Mal wiederkehrte, machte sich Rabbi Eisik auf und wanderte nach Prag. Aber an der Brücke standen Tag und Nacht Wachtposten, und er getraute sich nicht zu graben. Doch kam er an jedem Morgen zur Brücke und umkreiste sie bis zum Abend. Endlich fragte ihn der Hauptmann der Wache, auf sein Treiben aufmerksam geworden, ob er hier etwas suche oder auf jemand warte. Rabbi Eisik erzählte, welcher Traum ihn aus fernem Land hergeführt habe. Der Hauptmann lachte: "Und da bist du armer Kerl, mit deinen zerfetzten Sohlen, einem Traum zu Gefallen hergepilgert! Tja, wer den Träumen traut! Da hätte ich mich ja auch auf die Beine machen müssen, als es mir einmal im Traum befahl, nach Krakau zu wandern und in der Stube eines Juden, Eisik Sohn Jekels sollte er heißen, unterm Ofen nach einem Schatz zu graben. Eisik Sohn Jekels! Ich kann’s mir vorstellen, wie ich drüben, wo die eine Hälfte der Juden Eisik und die andere Jekel heißt, alle Häuser aufreiße!" Und er lachte wieder. Rabbi Eisik verneigte sich, wanderte heim, grub den Schatz aus und baute das Bethaus, das Reb Eisik Reb Jekels Schule heißt. – "Merke dir diese Geschichte", pflegte Rabbi Bunam hinzuzufügen, "und nimm auf, was sie dir sagt: daß es etwas gibt, was du nirgends in der Welt, auch nicht bei deinem weisen Lehrer finden kannst, und daß es doch einen Ort gibt, wo du es finden kannst".

aus:

Lebens Quelle


“Wissen ist wie Wasser, die Quelle von Leben. Sieh um dich, es ist überall: sinfluthafter Regen, Flüsse, Seen, Ozeane...doch alle empfangen gemäß ihrer Bestimmung und ihrem Bedarf, in der Menge und Größe ihrer Schalen entsprechend.”  

*Suarawardi 1155 - 1191 (Hayâkil an-nûr,VIII )

Mit deinem Leuchten steige ich in den Schacht hinab, in unserem Inneren findet noch eine Schlacht mehr statt...

Systeme

Ja wir geBen den Systemen die SchUld,
Den FinanZ und GeldsysteMen,
Den PolitiSchen SystemeN
DeN MedieN
Den GesUndheits- oder besser den KrankheitssYstemen
Den Schulsystemen Und all den anderen SystemEn.

Und ja wir Selbst haben diEse SystemE erbaUt
Wir arBeiten in ihnen und für Sie
Halten sie aM Leben
Wir sind diE Menschheit Und wir prodUzieren Waffen
Wir sind die Menschheit und wiR benutzen Sie
Wir Sind die Menschheit und Wir zerstören und Manipulieren die Natur
Wir sind die Menschheit und BeUten Tiere und einander aUs
Wir sind die Menschheit und wir sind gefanGene Unserer eigeNen niederen NatUr.
Wir sind Sklaven des EgoS
SklavEn unserer Wünsche
Sklaven der HerrschsUcht
Sklaven des DenkeNs
Sklaven uNserer Gefühle
Sklaven deS Eigenen VorteilS
Sklaven Unserer Gewohnheiten uNd verborgeNen Absichten
Sklaven der eigenen kleiNen Realität
Sklaven der UnwissenheiT

NuR eine HandVoll in der Geschichte der MenschHeit
Erkannte und befreiTe sich aus deN Ketten ihrer eigenen NatUr
Nur eine handvOll wUrden zu Göttern ihrer selbst
Zu Herrschern ihrer Welt
Sie befreiten siCh aUs der KnechtschafT
Sie zeigten den Weg zUr Befreiung
Sie wurden zur vollkomMenen GütE
Zur höchsten LiebE
Sie wUrden zur Selbstlosigkeit
Eins mit allem was isT
UnsterBlich
Die Quelle ihRer GlückseligKeit fanDen sie in sicH selbsT
Im geBen und im dieNste
An der Evolution des MenscHen.

*AZmUtO 


Tumult der Unachtsamkeit



Alle im Tumult der Unachtsamkeit,
alle mit der Auswirkung von Fehlerhaftigkeit beschäftigt.
Hunderttausend verwirrte Geschöpfe;
alle mit der Plünderung der Welt beschäftigt.
Hunderttausend Begierden ohne Ende
umringen die Seele vom Dach bis zur Tür.


*

Wenn du leidest, erscheint der Meister,
der Schlüssel zum Schloß deines Leidens.
Den Wagemutigen, die zum Herrscher gemacht werden,
wird ein Heilmittel für das Leiden bereitet.
Wenn du keinen Schmerz hast, wozu dann ein Heilmittel?
Wenn du kein Diener bist, woher kommt dann der Befehl?
Wenn du nicht vor Herzensschmerz brennst,
wie kann dich dann das Feuer erleuchten?

*F. Attar



der Gastgeber

...Und sie gleichen jenem Wurm, der im Radieschen zur Welt kam, in ihm sitzt und denkt, dass die ganze Welt des Schöpfers genauso bitter, lichtlos und klein wie jenes Radieschen sei, in dem er zur Welt kam. Doch in dem Moment, wenn er die Schale des Radieschens durchbricht und aus dem Radieschen hinausschaut, ist er erstaunt und ruft aus: „Ich glaubte, dass die ganze Welt dem Radieschen gleichen würde, in dem ich zur Welt kam, doch nun sehe ich vor mir die riesige, leuchtende, wundervolle Welt!“
So auch jene, die sich in der Schale ihres Willens zu empfangen befinden, in welcher sie zur Welt kamen, und die nicht versuchten, die besonderen Mittel zu empfangen, die fähig sind, diese harte Hülle zu durchbrechen und sie in den Willen zu geben zu wandeln.

Doch wenn sie sich mit der Arbeit in ihrer ganzen reinen Schönheit beschäftigen würden, und die Schale des Willens zu empfangen durchbrechen, mit welchem sie zur Welt kamen, und den Willen zu geben erhalten würden, so würden sich ihnen augenblicklich die Augen öffnen, und sie würden sowohl sich als auch alle Stufen der Weisheit, der Vernunft und des klaren Wissens sehen und erkennen könnenin ihrer ganzen Schönheit und Wonne, die ihnen in den spirituellen Welten bereitet sind, und dann würden sie selbst sagen, was die Weisen sagten: „Ein guter Gast sagt: Alles, was der Gastgeber tattat er für mich.“

*Baal HaSulam (Einführung in das Buch Sohar)

Probleme lösen

Um bestimmte Probleme lösen zu können, ist es manchmal nützlich, sie einen Moment zu vergessen, indem man sich bemüht, an etwas anderes zu denken. Ihr werdet sagen: »Aber wenn man versucht, seine Probleme zu vergessen, wird man niemals eine Lösung finden!« Genau da täuscht ihr euch. Es wird euch nicht leichter gelingen, euch von euren Schwierigkeiten zu befreien, wenn ihr von ihnen besessen seid; ganz im Gegenteil, das ist oft die beste Art, sie zu erhalten und euch erdrücken zu lassen.
 
Versucht also eure Probleme einen Moment auf die Seite zu legen; findet Bedingungen, die es euch erlauben, eine innere Arbeit zu machen, euch mit euren Gedanken bis zu der Welt des Lichts zu erheben: Auf diese Weise werdet ihr Lösungen finden. Man sagt oft, »guter Rat kommt über Nacht«. Ja, denn während des Schlafes vergisst man alles und es vollzieht sich eine Arbeit im Unterbewusstsein, die es dann erlaubt, klarer zu sehen. Könnt ihr also nicht von Zeit zu Zeit das Gleiche auf bewusste Weise tun?

*Omraam Mikhael Aivanhov

https://prosveta.de/tagesgedanken/ 

 

Was Sterbende am meisten bereuen - Eine australische Pflegerin hat Sterbende gefragt, was sie bedauern.

Herausgekommen ist ein Buch, das uns Lebenden eine Lehre sein sollte.

Randy Pausch, frühverstorbener Informatiker und Miterfinder der Google-Benutzeroberfläche, sagte in seiner legendären letzten Vorlesung den Satz "Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben - sondern die Dinge, die wir nicht getan haben." Wie recht er hat, lässt sich nun in einem Buch der australischen Sterbebegleiterin Bronnie Ware nachlesen.

Auf Platz eins etwa steht der Wunsch "den Mut gehabt zu haben, mein eigenes Leben zu leben". Viele der Menschen hätten sich darüber beklagt, zu oft den Erwartungen anderer entsprochen zu haben, statt ihren eigenen Wünschen nachzugehen. "Die meisten hätten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklicht"

 Platz zwei der Liste: "Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet."

Auch Platz drei und vier drehen sich um sehr persönliche Wünsche: "Ich hätte meine Gefühle besser ausdrücken sollen" und "Ich wünschte, ich hätte mich mehr um meine Freunde gekümmert." Beides fällt gewissermaßen in die Kategorie Seelenhygiene: Während alte Freundschaften ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln, können unterdrückte Gefühle im schlimmsten Fall geradewegs zu Krankheiten führen.

Letztlich drängt sich beim Lesen des Buches der Eindruck auf, dass der Großteil der Menschen in einem Gestrüpp aus Alltag, Familienpflichten, Geldverdienen und anderen "äußeren Umständen" festhängt, das den Weg zu den wichtigen Dingen versperrt. Wie etwa simple Freude. "Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt" ist das letzte der fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern. "Ich war überrascht, wie häufig dieser Punkt genannte wurde", sagt Bronnie Ware. "Viele Menschen merken erst am Ende ihres Lebens, dass man sich bewusst für Glück und Freude entscheiden kann." Doch viele würden so sehr in festgefügten Verhaltensweisen festhängen, dass sie schlicht vergessen haben, auch einmal herzlich zu Lachen oder einfach nur albern zu sein.

Wenn du Freiheit willst, mußt du Freiheit geben

Niemand ist wirklich frei, solang er noch an materielle Güter oder an Örtlichkeiten oder Menschen gebunden ist. Wir müssen Dinge benutzen können, wenn wir sie brauchen, und sie ohne Bedauern loslassen können, wenn sie ihren Nutzen verloren haben. Wir müssen fähig sein, für den Ort, an dem wir uns aufhalten, dankbar zu sein, ihn zu genießen und ihn dennoch ohne Bedauern verlassen können, wenn wir anderswohin gerufen werden. Wir müssen mit Menschen in liebevoller Gemeinschaft leben können, ohne das Gefühl, sie zu besitzen oder ihr Leben in die Hand nehmen zu wollen. Alles, was du festhalten willst, wird dich gefangennehmen, und wenn du Freiheit willst, mußt du Freiheit geben.  

*Peace Pilgrim

Geben

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Geklapper der Mühle

Abu Said (gest. 1049), ritt einmal mit einigen Begleitern an einer Mühle vorbei. Er hielt an und fragte sie, ob sie das Geklapper der Mühle verstünden. Doch sie verneinten.
Abu Said sagte: "Sie sagt: Sufismus ist mir selbstverständlich. Ich nehme das Grobe auf und fein gemahlen gebe ich es zurück. Ich reise um mich selbst und in mir selbst und darum scheide ich aus, was ich nicht brauche."

Süßigkeit

Als Gott mich dessen würdig fand, küßte er mich immer und immer zu. Währenddessen vergoß ich wie eine Kerze lauter Tränen. Ganz verwirrt war ich wegen der Zärtlichkeit meines Geliebten. Als ich jene Süßigkeit genoß, fühlte mein Herz seine absolute Güte und fand sich wieder, im Königtum.

Wenn ich von ihm viel Härte auch erfahren hab, hiernach werd ich von der Treue zu Ihm nicht lassen, mag er zu mir auch noch so hart sein.

* Fariduddin Attar

Sanftmut

Die Sanftmut der Auserwählten ist hunderttausendfach, jede davon ist fest und unbeweglich wie hundert Berge. Ihre Sanftmut hält die Vorsichtigen zum Narren und bringt den schlauen Mann dazu, sich zu verirren, sebst wenn er hundert Augen hätte.

*Rumi

Sadhguru - The Crippled Fox - Infognostica

Geschichten zum Frieden - Stories for Peace (deutscher Untertitel zuschaltbar)

Die Kraft zur Veränderung - Prem Rawat im Ezeiza-Frauengefängnis (deutscher Untertitel zuschaltbar)

25 550 Tage (deutscher Untertitel zuschaltbar)

Medicine For Peace – Medizin für Frieden - Prem Rawat (deutscher Untertitel zuschaltbar)

Im Wipfel des Baumes

Vielerlei Menschen standen unter einem hohen Baum. Und einer von den Menschen hatte Augen zu sehen. Er sah: im Wipfel des Baums stand ein Vogel, herrlich in wesenhafter Schönheit. Die anderen sahen den Vogel nicht. Über jenen Mann aber fiel ein großes Bangen, zu dem Vogel zu kommen und ihn zu nehmen, er konnte nicht von dannen ohne den Vogel. Wegen der Höhe des Baums war es jedoch nicht in seinem Vermögen, und auch eine Leiter war nicht da. Weil aber sein Bangen so übermächtig war, fand seine Seele sich den Rat. Er nahm die Menschen, die umherstanden, und stellte sie aufeinander, jeden auf die Schultern eines Gefährten. Er aber stieg zuoberst, so daß er zum Vogel kam, und nahm ihn. Die Menschen, wiewohl sie dem einen geholfen hatten, wußten nichts von dem Vogel und sahen ihn nicht. Er aber, der von ihm wußte und ihn sah, hätte ohne sie nicht zu ihm kommen können. Würde jedoch der unterste von ihnen seinen Ort verlassen, dann müßte der oben zur Dunklen Nacht der Erde niederfallen.

* Aus "Martin Buber - Die Legenden des BaalSchem" (Manesse Bibliothek der Weltliteratur) 

Verstand

Verstand ist so lange gut und wünschenswert, bis er dich zum Tor des Königs bringt. Hast du einmal sein Tor erreicht, dann ergib dich und scheide dich vom Verstand, denn in jener Stunde ist der Verstand schädlich, ein richtiger Wegelagerer. Wenn du den König erreicht hast, ergib dich Ihm; du hast dann keinen Nutzen vom Wie und Warum! Ebenso ist Verstand so lange gut für den Kranken, bis er ihn zum Arzt gebracht hat; wenn er ihn zum Arzt gebracht hat, ist der Verstand zu nichts mehr nütze, und er muss sich ganz dem Arzt ergeben.

"Spreche immer aus dem Herzen, niemals aus dem Verstand. Deine Aufrichtigkeit und dein Mut werden auch für andere ein Beispiel sein, und wenn sie Dir zuhören, dann werden sie begeisternd ihr gewonnenes Herz offenbaren. Dieses "Sprechen des Herzens" ist spirituelle Tat.

 *Rumi

Gegenwart



Es ist die göttliche Gegenwart, die dem Leben Wert gibt. Sie ist die Quelle allen Friedens, aller Freude, aller Sicherheit. Finde diese Gegenwart in dir selbst, und alle Schwierigkeiten werden verschwinden.

*Die Mutter - Mira Alfassa

Oneness - Einheit

„Schließe dich den Menschen an, sei mit den Menschen eins! Wenn du mit den Menschen eins bist, dann bist du ein Edelstein, ein Ozean; Wenn du allein bist, bist du nichts als ein Wassertropfen."

*Rumi

Mirabai



http://www.poetseers.org/the-poetseers/mirabai/poems/

Zusammenspiel

So wie der menschliche Körper nur durch das Zusammenspiel sämtlicher Organe und Zellen funktioniert, so kann auch der Mensch nur in der Gemeinschaft existieren.

*Indisches Sprichwort


Hunderte von Dingen

Hunderte von Dingen magst du ausprobieren, doch Liebe allein wird dich von dir selbst erlösen. So fliehe nie vor der Liebe, nicht einmal vor der Liebe in irdischer Gestalt, denn sie ist Vorbereitung auf die höchste Wahrheit. Alles, was nicht Eins ist, leidet immer an dem Weh der Trennung, und wer in die Stadt der Liebe eintritt, findet Raum für Einen nur, und findet ihn im Einssein mit allem.
*Jami (1414-1492)

Doktor Allwissend erklärt, warum so viele Menschen unglücklich sind :-) & DEPRESSIONEN besiegen...

Ich habe etwas so Seltenes gefunden

Ich habe etwas so Seltenes gefunden,
Etwas so Wundervolles,
Daß niemand seinen Wert
Ermessen kann.

Es ist farblos und Eins,
Es ist ewig und unteilbar,
Die Wogen des Wandels überspülen es niemals,
Es erfüllt jedes Gefäß.

Es hat kein Gewicht, es hat keinen Preis,
Niemand kann es je bemessen,
Niemand kann es zählen,
Es ist nicht zu erkennen
Durch Rede oder Erörterung.
Es ist nicht schwer und nicht leicht.
Es gibt keinen Prüfstein in einer der Welten,
Der seinen Wert offenbaren könnte.

Ich lebe in ihm, es lebt in mir,
Wir sind eins, wie Wasser
Vermischt mit Wasser.
Wer es kennt,
Der kann niemals sterben -
Wer es nicht kennt,
Der stirbt immer wieder.

*Kabir



Innerhalb dieses Körpers

Innerhalb dieses Körpers
Gibt es verzauberte Felder und Wälder,
Die sieben Meere und unzählige Sterne.
Innerhalb dieses Körpers Liegen der Prüfstein und der Juwelier.
Innerhalb dieses Körpers Singt der Ewige ohne Unterlaß,
Und Sein Frühling fließt und fließt immer weiter.
Kabir sagt: "Lausche mein Freund, lausche -
Mein geliebter Herr ist im Innern."

*Kabir

Koyaanisqatsi - The Grid

Stavros Lantsias - Vals of The Eyes

Du kannst deine Fähigkeit, Liebe zu empfangen, vergrößern..

Du kannst deine Fähigkeit, Liebe zu empfangen, vergrößern, indem du anderen Liebe schenkst. Je mehr du gibst, desto mehr erhältst du. Wenn du also fähig bist, der Menschheit mehr Liebe zu geben, wirst du fähig sein, von der Menschheit zu empfangen. Selbstausdehnung ist Gottausdehnung. Du dehnst deine eigene Wirklichkeit innerhalb von Gottes universeller Wirklichkeit aus. Je mehr Liebe du daher gibst, desto mehr erhältst du von der Menschheit und auch von Gott. Du kannst deine Liebe auf die Menschen verströmen lassen, wenn du jederzeit deinen Geliebten in ihnen sehen kannst. Dein Geliebter ist der Höchste. Wenn du den Supreme in ihnen siehst, wirst du alles für sie tun. Wenn du Schönheit in etwas siehst, wirst du es berühren. Nur wenn du Gottes Gegenwart in der Menschheit siehst, wirst du die Menschheit lieben. Du musst etwas Göttliches sehen, nur dann wirst du lieben. Wenn du den höchsten Geliebten in jedem einzelnen Menschen sehen kannst, wirst du automatisch Liebe und Achtung für die Menschheit haben.

*Sri Chinmoy (aus: Herzblüten)



I wish to be another sun. The sun not only loves, but also serves humanity unconditionally. *Sri Chinmoy


There was an orphan boy...


 *


There was an orphan boy.
His name was Madal Chinmoy.
He hailed from a wee village, Shakpura.
He became his Family’s
ananda fuara.

He lost his Father at the age of eleven.
The following year, his Mother
was summoned by Heaven.

At the age of twelve, he came to Pondicherry
To be a passenger of his Master’s Ferry.
Sports he liked and became a mountain-champion,
But neglected not his dream of God-union.

One night his Guru Supreme
Entered into his sweetness-dream,
Said: “Get up to meditate. Get up to meditate.
  In years to come you will have to navigate
  The birthless and deathless mankind’s sorrows
  To the Golden Shore of Tomorrows.
  Give due importance to your body, vital,
mind, heart and soul
  To help the world reach its destined Goal.”

Madal, kettledrum of the cosmic Gods,
  Became Chinmoy Consciousness-full.
God’s Compassion-Eye made him
  A teacher of His inner School.
His student-life he took as his life’s bondage-night.
Therefore, his heart pined for Freedom-Light.

Now that he is a teacher of the inner School,
He realises that he is an unspeakable fool.
Humanity’s transformation-fate
Is a completely closed iron gate.
He breathlessly cries to God,
  “Save me, my Lord, save!”

“For you, no rest. Sunlit Path you needs must pave.
For you, no rest, no rest, not even a fleeting rest
Because in you I have found My Heart’s Satisfaction-Nest.”

“O Lord, I am crying, bleeding and dying.”

“Who prevents you from smiling and flying?”

The whole world came to him.
He desperately wanted to hide.
His Absolute Lord commanded him
all-where with Him to ride.

*


*
Sri Chinmoy's commentary on "An orphan boy"
What do we learn from this poem-song? That I am swimming in the sea of sorrows and tears. Each spiritual Master sings in the same vein. There is no spiritual Master who has not suffered ruthlessly at the hands of humanity, so I cannot be an exception. Once you make unconditional surrender to God’s Will and enter into God’s Manifestation-Game, or lila, then you cannot come out of it. He suffers, you suffer, we all suffer. There is not a single person, whether he is realised or unrealised, who does not suffer.

Many, many, many times I have said to the Supreme, “To realise You is an Herculean task.” It takes countless incarnations to realise God. God-realisation is not like drinking water. You cannot get it for the asking. No, we do not get it for a price. It demands many, many incarnations, inner preparations, outer preparations and the mounting flame of aspiration. But always there is hope. God’s own Hope is keeping His Universe alive. If He loses Hope, then the Game is over.

A spiritual Master comes into the world to expedite the evolution of mankind. In order to do this, he needs constant co-operation from humanity. Here I am with you. Ours is a very small world. But again, I have the whole world. When a spiritual Master comes, he gets a few hundred or a few thousand disciples. But in the inner world, he has to work for the entire humanity. Outwardly, he has to take care of a few hundred or a few thousand, but his inner commitment to God is such that he has to work for the whole world.

When you pray most sincerely and meditate very well, you must realise that your prayers and meditations are entering into the soul and heart of the universe. There you are helping those who are crying for light, love and bliss from God.
On our path, the outer manifestation is very beautiful and powerful. We are manifesting here, there and everywhere. But the inner manifestation is oneness, oneness with God’s Will. At every moment, we have to offer God our love, devotion and surrender. At every moment we have to offer Him our loving, cheerful and self-giving obedience. If we neglect to offer these things to God, what can poor God do? He needs us for His Manifestation; we need Him for our realisation. If I am not a good instrument, then He chooses you. And if you are not a good instrument, He chooses somebody else. In exactly the same way, if I am a good instrument of His, then as many years as He wants me to continue His Mission, I must.

From this particular song-poem, you can see that right from the beginning of my life, I have been swimming in the sea of sorrows. I came of a very insignificant village, smaller than the smallest. Shakpura is even smaller than Briarwood. Then I had to lose my dearest ones, my father and mother. Everything was God’s Plan. Had I not lost them, God knows what would have been my fate. You people are lucky. Some of you have brought your children to the path. Again, some of you saw something in me. That is why you left your parents. You felt that I would be able to play the role of your parents. I have tried my best. You have also tried your best.

In my case, my eldest brother brought me and my brothers and sisters to the path. Our mother’s heart and soul were all for the spiritual life, but her mind was playing its own game; that is what the mind always does. Her mind was thinking that her children must get higher education, that kind of thing. That is why God in the form of a spiritual Master took my parents away, so that the whole family could enter into the spiritual life.

You can say it is a question of speed. I am the youngest in the family. When I think of my eldest brother, he far, far surpassed me in terms of the amount of time he spent in prayer and meditation. Long before I came to the Ashram, he began praying and meditating most intensely. Again, all my brothers were under spiritual Masters of the highest order in their previous incarnations. Some were Jesus Christ’s disciples, some were Sri Ramakrishna’s, one was Sri Chaitanya’s and some were Sri Ramachandra’s direct, direct disciples.
One day, when you realise God — which you should, you must and you will — you will be able to tell the whole world that you were once my direct disciples. You will also be able to claim that you were with me; you were then my contemporaries.

Either in the near future or in the distant future or in one of your future incarnations, you will realise God. I will be at that time in Heaven. God is very, very kind to me. Definitely this is my last incarnation. From Heaven I will be able to see you, help you and fulfil my vision in and through you.
My last and only request to you is this: always think that spirituality is a one-way street, not a two-way street. You may go slowly at times if you are tired, but do not turn around, do not turn back. Please remember it is a one-way street. Many seekers have forgotten, or they deliberately forget, and they make it into a two-way street. If you become indulgent to your own unaspiring life, there is only collision, collision and nothing else. I have had millions of sufferings and inner failures, with regard to the disciples. But He who has created me, He who has created you, will not suffer failures eternally. If that were the case, then God would not have created this world, never.

This poem of mine is flooded with sorrows and I do hope that one day you are the ones who will transform my sorrows into an ocean of delight. You have come into the world to manifest the Supreme, but this manifestation can take place only on the strength of your oneness with the Will of the Supreme. You have to go beyond and beyond and beyond all the barriers — physical, vital, mental, psychic and earthly — all, all, all. You have to conquer all the forces that are standing in your way. All our enemies are inside us, not outside us. They come in the form of doubt, suspicion, disobedience, fear, jealousy and insecurity. These inner enemies are obstructions on the way.

I have not given up and I beg of you all not to give up. Let us continue. Let me continue having faith in you all, and I expect the same from you — mutual faith. I shall give you what the Supreme in me wants me to give you. You will also give me what the Supreme in you wants you to give me. He wants me to give you my compassion, my love, my affection, my divine sweetness, fondness and constant concern to make you happy. At the same time, He expects you to give me your constant readiness, willingness and eagerness in the form of love, devotion, surrender and cheerful obedience at every moment.

What I am supposed to give, I shall definitely, definitely, definitely give, as I am giving. What you are supposed to give, some of you give and then withdraw. For one day you give and then, for months and months, you take rest, enter into vacation.

But I do hope we can have a good family. To have a sweet family, the father has to give what he is supposed to and the children have to give what they are supposed to. Let us turn this family into a very sweet, very illumining, very fulfilling and very satisfying family.

Now I can forget about the sadness of the poem. Excruciating pangs let us forget, completely forget. Let us only grow into sweetness, peace, light and bliss.

*Sri Chinmoy

 

My sunlit path, no fog, no cloud can hide. My heart-flames enjoy God’s Sunrise-Ride. *Sri Chinmoy

Zitate von Shankara (788 - 820)

Shankara (788 - 820), indischer Philosoph und Heiliger, bedeutendster Vertreter der Philosophie des Vedanta und der Lehre der Identität von Brahman und Atman (indische Philosophie und Religion). Sein Hauptwerk sind die Kommentare zu den Brahmasutras (dem Grundwerk der Vedanta-Philosophie)


 "Die Befolgung äußerlicher Vorschriften ist gut, um deine Gedanken rein zu erhalten, aber zur Wahrheit und Wirklichkeit führt sie dich nicht."

 "Erlösung ist durch moralische Besserung nicht erreichbar."

"Erkenntnis erlangt man durch dauerhaftes Streben, nicht aber durch flatterhaftes Studieren und Vielwisserei."

"Höre auf, dich mit Rasse, Familie, Namen, Gestalt und sozialer Stellung zu identifizieren. Diese gehören zum Körper, dem Kleid der Vergänglichkeit."

 "Der Unwissende, der unter dem Einfluß der Gesetze steht, meint, alle Dinge unterscheiden sich vom Selbst. Wenn man aber in allen Dingen das Selbst erkennt, unterscheidet sich nicht einmal ein Atom mehr vom Selbst. Sobald wir in der Wirklichkeit leben, können sich unsere ehemaligen Taten, die in der Unwirklichkeit des Körpers wurzeln, nicht mehr auswirken, ebenso wie man nach dem Erwachen nicht mehr träumen kann."

"Willst du, Geliebter, Freiheit finden, sei gleich zu allen, wer es immer sei."

"Zerstöre völlig das Ich! Kontrolliere die vielen Wellen der Ablenkung, die in den Geist einsickern! Unterscheide die Wirklichkeit und erkenne: "Ich bin es." Du bist reines Bewusstsein, der Zeuge aller Erfahrung. Du bist reine Natur der Freude."

"Wie der Geist sich schrittweise mit dem Selbst identifiziert, so gibt er schrittweise die Begierde für äußere Objekte auf. Wenn alle diese Begierden ausgeräumt wurden, ist die uneingeschränkte Wahrnehmung des Selbst da."

"Selbst wenn die Wahrheit erkannt ist, bleibt diese starke, anfangslose und hartnäckige Vorstellung, dass man selbst der Tuer und der Erfahrende ist … Das sollte sorgfältig weggeräumt werden, indem man in einem Zustand konstanter Identifikation mit dem höchsten Selbst lebt. Heilige nennen diese Abtrennung geistiger Einbildungen "Befreiung"."

“Bis jetzt habe ich geträumt. In meinem Traum wandelte ich durch Wälder der Illusion, von Geburt zu Geburt überhäuft von allen möglichen Sorgen und Leiden, der Wiederverkörperung und dem Tod und der Verwesung unterworfen. Der Tiger der Selbstsucht sprang mich grausam an, ohne Unterlass. Nun, durch deine unendliche Barmherzigkeit, o Meister, bin ich aus meinem Traum erwacht. Du hast mich für immer frei gemacht! Verehrung Dir, o großer Meister, Du bist eins mit dem Brahman. Du bist eins mit dem scheinenden Licht, das diesen Schatten wirft, der “Welt” heisst.”

“Die unendliche Finsternis im Innern, die auch Milliarden Feuer, Monde und Sonnen nicht erhellen können, vertreibt der Erleuchtete mit einem einzigen Blick.”