The world a disastrous place

Question: How is it that if the spiritual force is so strong, the world seems to be such a disastrous place?

Sri Chinmoy: The spiritual force is strong, but how many people on earth are accepting the spiritual force? How many people want it? Divine love is a spiritual force, the mightiest force. But how many people want divine love? People want love in order to possess someone or something. The love that possesses is not divine love. The world always thinks of "I". Each individual thinks of "I", "I", "I". How many individuals can soulfully feel oneness?

The moment we transform "I" into "we", we will see that the world is automatically changed. 

The divine forces always give us the message of unity, but we do not listen. God has given us all a tongue; so we just talk and talk and talk about spirituality instead of trying to practise it. For those who have not realised the Truth, their talk is just talk. In my case, I have realised the Truth, but even when I talk, I can only give you a very small portion of my realisation. When I give talks, I am only convincing your mind of the basic truths of the spiritual life. But when I meditate, at that time I can give my peace, my love, my blessings, my spiritual power. When it is a matter of peace, light and bliss, you can receive them only through meditation. The spiritual force can only be achieved through inner silence, through meditation. So to come back to your question, out of billions of people on earth, how many people are aspiring? We have a few spiritual Centres and other Masters have Centres, but still there are billions of people on earth who are not aspiring. The number of people who are not aspiring is infinitely greater than the number who are aspiring. So the divine force is there, but it has to be accepted, welcomed and embraced. First a few people will accept the spiritual force, but eventually everybody will accept it. Then the undivine hostile forces will be outnumbered and illumined. Most of the world now has accepted undivine forces rather than the natural, normal divine force. We should try to feel that the divine force, the divine light, is the normal, natural force, and the human forces, the physical forces and the other undivine forces that we have accepted are abnormal and unnatural.

*Sri Chinmoy 

(source: Politics and spirituality: can they go together? Agni Press, 1977)

Die legendären Erfolge der Kneipp-Kur finden eine originelle wissenschaftliche Erklärung, denn kaltes Wasser aktiviert Vitamin D !

Die Zukunft gehört denen, die die Seele eines Helden haben. Je stärker und aufrichtiger unser Glaube ist, um so mächtiger und wirksamer die empfangene Hilfe. *Mira Alfassa


Aufrichtigkeit, Demut, Ausdauer und ein unstillbarer Durst nach Fortschritt sind wesentlich für ein glückliches und wirkungsvolles Leben. Und vor allem muß man überzeugt sein, daß die Möglichkeiten des Fortschritts grenzenlos sind. Fortschritt bedeutet Jugend; man kann mit hundert Jahren jung sein.

*Mira Alfassa

Die Liebe stieg in die Finsternis hinab...

Die Liebe stieg in die Finsternis hinab und weckte dort alle, die eingeschlafen waren; sie öffnete die versiegelten Ohren, indem sie flüsterte: "Es gibt etwas wofür zu erwachen und zu leben sich lohnt: die Liebe!"

*Mira Alfassa

Krishna bei Seinen Streichen

"Ich hasste den Teufel und ärgerte mich über seine Versuchungen und Quälereien; und ich konnte nicht sagen, warum seine Stimme bei den Abschiedsworten so süß war, dass ich ihn nur ungern zurückwies, wenn er jeweils wiederkehrte und sich mir anbot. Dann entdeckte ich, dass es Krishna bei Seinen Streichen war, und mein Hass wandelte sich in Lachen."

"Kannst du den wertlosesten Wurm und den gemeinsten Verbrecher nicht lieben, wie kannst du dann meinen, du habest Gott angenommen in deinem Geist?"

"Die Menschen reden von Feinden, wo aber sind sie? Ich sehe nur die Kämpfer auf der einen oder anderen Seite in der großen Arena des Weltalls."

*Sri Aurobindo

Wenn ihr euch über eure egoistische Natur erheben könnt, werdet ihr zu Kabbalisten, beide, Männer wie Frauen. *Rav M. Laitman


Stille



Man kann die Stille, die wahre Stille, als die höchste Region unserer Seele bezeichnen. In dem Moment, in dem wir diese Region erreichen, treten wir in das kosmische Licht ein. Das Licht ist die Quintessenz des Universums. Alles, was wir um uns herum sehen, die Menschen, die Natur, die Gegenstände und auch das, was wir nicht sehen können, ist von Licht durchdrungen, von Licht getränkt. Und die Stille in uns, um die wir uns bemühen, während den Momenten der Konzentration, der Meditation, dem Gebet, hat nur ein Ziel: die Fusion mit diesem Licht, welches lebendig und mächtig ist… das Urlicht, welches die ganze Schöpfung durchdringt.

*Omraam Mikhael Aivanhov



 

May my heart become the dawn Of beauty. - Möge mein Herz zur Schönheit erwachen. *Sri Chinmoy


May gratitude remain always my life-breath.

Möge Dankbarkeit allezeit mein Lebens-Atem bleiben.


May my heart Be a fathomless Faith-reservoir. 

Möge mein Herz eine unergründliche Fundgrube des Vertrauens sein.


May, day by day,

My inner life higher grow.

 May, day by day, 

My outer life brighter glow. 


 Möge, Tag für Tag, 
Mein inneres Leben höher und höher hinauf wachsen. 
Möge Tag für Tag, 
Mein äußeres Leben heller und heller Strahlen. 

 * 

May I become a lifelong friend Of my heart’s inner voice. 

 Möge ich ein lebenslanger Freund 
der inneren Stimme meines Herzens werden. 

 * 

May I have a heart that forgives, forgives and forgives.

Möge ich ein Herz haben, das vergibt, vergibt und vergibt.

 * 

May my heart always remain Wide open for Love divine to enter. 

Möge mein Herz immer weit offen sein auf das die göttliche Liebe einzuströmen vermag. 


May my thirst For self-transcendence Be endless.

 Möge mein Durst ständig über mich hinauszuwachen endlos sein. 

 * 

May my heart be full Of climbing flames. May my eyes be full Of streaming tears.

Möge mein Herz voller aufteigender Flammen sein. 
Mögen meine Augen voller fließender Tränen sein. 


*Sri Chinmoy 


Von Klasse zu Klasse von Stufe zu Stufe


Kabbalist & Schüler Rabash's und Baal HaSulams: 
Dr. Rav Michael Laitman:

video

„We are sons of God and must be even as he.“ *Sri Aurobindo

*
 
Ein jedes Wesen, 
das seine eigene Vollendung erstrebt, 
strebt nach Gottähnlichkeit.
*Thomas von Aquin (1225-1274) 
 

Der Weg zur menschlichen Glückseligkeit 
ist die Angleichung an das Göttliche. 
*Gregor von Nyssa (* 340 - †394)

*


~ DIE ABSICHT DES WILLENS ~
„Die Eiserne Wand durchbrechen & zur Göttlichkeit Reifen“ 

Man Reift zur Götlichkeit, indem man „Sie“ oder „Ihn“ nachahmt...( wie der Sohn den Vater oder der Schüler den Lehrer )... um so dieser „Kraft“ gleich zu werden. Um mit ihr zu Verschmelzen. Und man muss verstehen, worin der Sinn dieser Verschmelzung mit dem „Schöpfer“ besteht. Kann etwa der Gedanke dies erfassen?

Die Weisen kamen mir in dieser schwierigen Frage bereits zuvor,
Und sie gaben eine Antwort: „Verschmelze mit Seinen Eigenschaften“.
So wie „ER“ der Gebende ist, so sei auch du Gebend, So wie „Er“ der Liebende,Gute und Gutes tuende ist so sei auch du es.

Die Wahl eines Individuums liegt in seiner Fähigkeit seine Wünsche, Absichten und Gedanken so zu steuern und zu korrigieren, das sie den Eigenschaften des „Schöpfers“ angeglichen werden.

In der spirituellen Welt wird der Wille zu empfangen (der Wille sich mit Genüssen zu füllen) als "Körper" oder "Gefäß" bezeichnet, jener Wille ist neutral und kann nicht verändert werden, denn der „Schöpfer“ möchte das wir diesen nutzen um seinen ewig währenden Genuss zu empfangen. Das „Vergnügen“ (der Genuss), wird das Licht" genannt, welches das „Gefäß“ oder den „Körper“ erfüllt.

Der „Schöpfer“ erschuf ebenso die egoistische Absicht, den egoistischen Willen, welcher ausschließlich Vergnügen für sich allein empfangen möchte, welcher unseren „Körper“ unser „Gefäß“ Regiert. Dieser „egoistische Wille“ ist jedoch sehr begrenzt und nicht fähig, eine immer währende Vollkommenheit zu empfangen, denn im gleichen Augenblick, da der Wille mit dem Licht des Vergnügens gefüllt wird, wird er durch das Vergnügen ausgelöscht, und ohne den Wunsch nach Vergnügen wird das Vergnügen nicht gefühlt. Jedoch ist es unmöglich ohne das Gefühl des Vergnügens zu leben.

Folglich muss ein erschaffenes Wesen immer wieder neue Wünsche produzieren, um sie zu erfüllen. So läuft ein Einzelner ständig dem Vergnügen hinterher, als wäre es das Licht des Lebens. Dennoch erfasst er das Vergnügen nie wirklich. Also wird der Wunsch, Vergnügen in einer direkten, egozentrischen Form zu empfangen, wie es für uns normal und bekannt ist, niemals ein wirkliches und dauerhaftes Vergnügen auf die Person übertragen.

Möge der Höchste über unser „Gefäß“ Regieren!

Da es das Ziel des „Schöpfers“ ist, wie oben bereits erwähnt, die Geschöpfe mit immer währendem „Licht“ bzw. Genuss zu Füllen, erschuf er in uns das Verlangen bzw. den Willen zu empfangen. Jedoch um das unendliche Vergnügen zu empfangen, sollte dieses Verlangen folgende Eigenschaften haben:

(Um folgendes besser zu verstehen stelle man sich als Beispiel die Einnahme einer Mahlzeit vor.)

1. Das Verlangen sollte sich nicht zu der Zeit vermindern, während das Vergnügen empfangen wird.

2. Der Mangel an Vergnügen sollte auch bestehen bleiben, wenn die Person mit Vergnügen Freude und Genuss gefüllt wird, und ein Individuum sollte konstant dazu in der Lage sein, sein Verlangen zu erhöhen und ihn (den Mangel) zu erfüllen, ohne seinen Wunsch nach mehr Vergnügen zu verlieren.

3. Das Verlangen sollte so stark ansteigen, dass eine Person in der Lage ist, die größten Vergnügen des Daseins, in einer vollständigen und ewigen dauerhaften Form zu empfangen, ohne mit nur einem temporären, momentanen Vergnügen gefüllt zu werden.

Um dieses Niveau von Genuss und Freude des Vergnügens zu erreichen, muss in der Person ein anderer Mangel vorhanden sein, als der Mangel an Vergnügen. Folglich gab der „Schöpfer“ einem Menschen eine viel größere Fähigkeit, als nur Vergnügen zu empfangen, nämlich die Fähigkeit, den „Schöpfer“ wahrzunehmen, der Quelle aller Vergnügen. Von diesem Zustand des Wahrnehmens des „Schöpfers“ an, beginnt eine Person damit, sich zu wünschen einen "Willen zu schenken" zu „Geben“ zu besitzen, so wie der des „Schöpfers“.

Da jedoch der „Schöpfer“ keinen Mangel hat und eine Person nichts besitzt was sie dem „Schöpfer“ geben könnte, ändert sie ihren natürlichen Willen (ihre natürliche egozentrierte Absicht) nach Vergnügen in eine entgegengesetzte Form. Sie möchte nur unter der Bedingung Vergnügen empfangen, wenn ihr Empfangen des Vergnügens dem „Schöpfer“ auch Vergnügen bereitet. So empfängt eine Person ständig „Vergnügen“, und schenkt ebenso ständig „Vergnügen“(„Licht“ bzw. Genuss).

Diese Form des Empfangens erhebt einen Menschen auf die Stufe des „Schöpfers“, da die Person ein „Gebender“ ein "Liebender" wird, so wie der „Schöpfer“ selbst. Der Wille zu geben, den die Person erwirbt, ist nicht auf seine Fähigkeit zu empfangen begrenzt, weil sein Wille zu geben völlig davon abhängt wie groß der „Schöpfer“ in seinen Augen ist. Da die Größe des „Schöpfers“ keine Grenzen hat, kann eine Person sich grenzenlos darin steigern dem Schöpfer und seinen Geschöpfen zu geben bzw. zu dienen, ebenso unendlich, erhöht sich das daraus resultierende Empfangen von Vergnügen.

Daraus folgt, dass der Einzelne durch das Ausrichten seines Wunsches zu empfangen, mit dem Ziel „zu Geben“ Vergnügen zu bereiten, sich von seiner persönlichen Stufe zu der des „Schöpfers“ erhebt, und mit seinen Eigenschaften verschmilzt.

Der Prozess der Umwandlung (Transformation) wird "Reinigung des Körpers" genannt, denn in den spirituellen Angelegenheiten ist wie bereits erwähnt, der „Wille“ der „Körper“. Das Stadium des zu korrigierenden Willens enthält eine Kette von kleinen Korrekturen. Die einzelne Tätigkeit des Korrigierens wird "Mitzvah" (Gebot) genannt. Nachdem der Wille korrigiert ist und in den Zustand gebracht wird: „empfangen, um dem „Schöpfer“
Vergnügen zu bereiten“, empfängt eine Person Vergnügen, welches das
"Licht" genannt wird. Man Transformiert den „Körper“ vom zustand des egoistischen Empfangens ( Empfangen um zu Empfangen) zum Empfangen um zu geben. Dies geschieht stufenweise.
 
*
 
 
*Der Hauptteil des Textes stammt in verkürzter veränderter form im Orginal aus dem Artikel: "Die Eiserne Wand durchbrechen" Eine Einführung zu den 10 Sefirot von Rabbi Y. Ashlag (Baal Hasulam) (1882-1955)
 
 
 
 

Die Geschichte des Erwachens beginnt mit Leid und endet in höchster Seligkeit. *Azmuto


If a rock..

"If a rock, though extremely hard, can be hollowed out by water, how much more so should it be possible for The Light, which is compared to water, to change my heart. I will begin to study it, and try to become a scholar of The Light."

 "Like a twisted olive tree in its 500th year, giving then its finest fruit, is man. How can he give forth wisdom until he has been crushed and turned in the Hand of God."

*Rabbi Akiva

We are

We each decide whether to make ourselves learned or ignorant, compassionate or cruel, generous or miserly. No one forces us. No one decides for us, no one drags us along one path or the other. We are responsible for what we are.  

*Maimonides

Honey

"As long as you cling to your self, you will wander right and left, day and night, for thousands of years; and when, after all that effort, you finally open your eyes, you will see your self, through inherent defects, wandering round itself like the ox in a mill; but, if, once freed of your self, you finally get down to work, this door will open to you within two minutes."

"Knowing what you know, be serene also, like a mountain; and do not be distressed by misfortune. Knowledge without serenity is an unlit candle; together they are honey-comb; honey without wax is a noble thing; wax without honey is only fit for burning."

*Sanai

Let love lead your soul

"Let love lead your soul. Make it a place to retire to, a kind of monastery cave, a retreat for the deepest core of your being."

"If the eye of the heart is open, in each atom there will be one hundred secrets."

"The home we seek is in eternity; The Truth we seek is like a shoreless sea, Of which your paradise is but a drop. This ocean can be yours; why should you stop Beguiled by dreams of evanescent dew? The secrets of the sun are yours, but you Content yourself with motes trapped in its beams. Turn to what truly lives, reject what seems -- Which matters more, the body or the soul? Be whole: desire and journey to the Whole."

*Attar

Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende. *Nizami (1141 - 1209)

"In the hour of adversity be not without hope, 
for crystal rain falls from black clouds." 

"In der Stunde der Not sei nicht ohne Hoffnung, 
denn der kristallene Regen fällt aus schwarzen Wolken."  

*Nizami (1141 - 1209) 



Frieden

Nicht die Welt braucht Frieden, sondern die Menschen. Finden die Menschen ihren Frieden, wird auch die Welt in Frieden sein.

* Prem Rawat (Maharaji)

Das größte Unglück

Das größte Unglück, das einem Menschen widerfahren kann, ist seinen inneren Frieden zu verlieren. Keine äußere Macht vermag, ihm den Frieden zu rauben. Seine eigenen Gedanken, seine eigenen Handlungen sind es, die ihm den Frieden rauben. Wir müssen uns hier und jetzt entschließen, inmitten all unserer täglichen Aktivitäten, uns selbst, Herz und Seele, in das Meer des Friedens zu werfen.

*Sri Chinmoy

Nur wenn Frieden, Liebe und Mitleid in das Herz und das Leben der Menschheit herabkommen, kann sich das Antlitz und das Schicksal der Welt ändern. *Sri Chinmoy

"In der modernen Welt sollten Kriege verboten sein denn keines der globalen Probleme, vor denen wir stehen, kann durch Krieg gelöst werden – nicht die Probleme der Armut, der Umwelt, der Migration, des Bevölkerungswachstums oder der Ressourcenknappheit." *M. Gorbatschow































*Sri Chinmoy & M. Gorbatschow

Sonne

Der verwirrte Pilger ging wie ein Trunkener mit leuchtendem Herzen zur Sonne und sagte: " O Herrscherin, die du die Welt durchmisst, du hast viele Schicksale auf der Welt gesehen. Deine Fülle und dein Glanz sind unübertrefflich; du bist die goldene Scheibe am vierten Himmel. Du wärmst das Innere aller Atome; du lehrst die kleinsten Teilchen die Liebe. Wärest du nicht die Herrscherin, wie könntest du das Banner heben? Wie könntest du morgens die goldene Pauke schlagen? Deine Strahlen dringen in jede Pore ein, Atom für Atom siehst du ganz klar. Du bist tatsächlich das Auge und die Lampe der Welt; du bist mit dem Diesseits und dem Jenseits vertraut. Bald machst du aus Großzügigkeit einen Stein zum Juwel, bald ohne Alchemie aus Kupfer Gold. Du hältst Rachsch (Rostams Pferd) des Himmelsgewölbes immer zwischen deinen Schenkeln; dein Reich sind immer beide Welten. Aus Rohem machst du Gares; Schmuck und Zierde berühmter Menschen kommen von dir. Ich habe mich von meinem Ziel entfern; hundert Heimsuchungen haben mich zugrunde gerichtet. Wenn du mir einen Hinweis auf dieses Ziel geben könntest, würdest du einen Toten glauben machen, dass er lebt." Als die Sonne diese Geschichte hörte, liefen ihr Plejaden heißer Tränen über das Gesicht. Sie sprach: "Ich bin genauso bekümmert wie du, andauernd bin ich so verwirrt wie du. Mein Gesicht ist gelb von diesem Kummer und mein Kleid blau, einsam steige ich auf und nieder. Tag und Nacht bin ich in Liebe entbrannt, Jahre und Monate verzehre ich mich vor Sehnsucht. Ich kann oben und unten nicht mehr unterscheiden; jede Stunde irre ich von einem Ort zum anderen.

*Attar (1136-1220)

Höchste Weisheit

Krishna zu Arjuna:

Drei-guna-haft die Veden sind,
Erheb dich über diese drei,
Sei standhaft, ohne Leidenschaft,
Vom Paar der Gegensätze frei!

Den Nutzen, den ein Brunnen hat,
Wenn rings ist überschwemmt das Land,
Nur solchen Nutzen hat die Schrift
Für den, der höchste Weisheit fand.

Das Wek zu tun sei dein Beruf,
Nicht kümmre dich's, ob es gelang,
Begehre nie der Taten Frucht,
Doch fröne nicht dem Müßiggang.

Ergebungsvoll tu jedes Werk
Und frei von irdischer Begier,
Ob gut, ob schlecht der Ausgang sei,
Bewahre stets den Gleichmut dir.

Erhaben über alles Tun
Für immer die Erkenntnis bleibt.
In der Erkenntnis suche Schutz,
Verächtlich ist, wen Lohnsucht treibt.

Denn jenseits von Verdienst und Schuld
Steht der, der die Erkenntnis hat,
Drum weihe ernst dem Yoga dich,
Er macht geschickt zu aller Tat.

Die Weisen, die entsagungsvoll
Sich von der Sucht nach Lohn befrein,
Die gehn, erlöst von Wiederkehr,
Zur leidentrückten Stätte ein.

Hat sich dein Denken einmal erst
Vom Wirrsal allen Wahns entfernt,
Erfasst ein wahrer Ekel dich
Vor allem, was du einst gelernt.

Wenn so dein Geist, nicht mehr berückt
Von alter Überlief'rung Schein,
Gesammelt, unbeweglich ruht,
Dann ist die wahre Andacht dein.

Arjuna:

Erkläre noch ein Merkmal mir:
Sag mir, wie der spricht, sitzt und geht,
Der stets gesammelt und vertieft
Im Wissen fest gegründet steht.

Krishna:

Wer jede sinnliche Begier,
O Sohn der Pritha, von sich weist,
In sich und durch sich selbst beglückt,
Den, Tapfrer, nennt man fest im Geist.

Wen nie ein Leid erschüttern kann,
Kein Freudentaumel überwand,
Wer frei von Gier, von Furcht und Zorn,
Ein "Schweigender" wird der genannt.

Wer nicht frohlockt, nicht mürrisch wird,
Ob Glück, ob Unglück ihn befällt,
In allem frei von Leidenschaft,
Der heißt, o Freund, ein Geistesheld.

...

Wem stille Ruhe ward zuteil,
Den fechten keine Leiden an,
Und überlegene Vernunft
Beherrscht bei seinem Tun ihn dann.

Dem Unbeherrschten  fehlt Vernunft,
Und auch Versenkung ist ihm fremd.
Wo gibt es Ruhe oder Glück
Für den, der nicht das Denken hemmt?

...

Wo Nacht für alle Wesen ist,
Ist Wachheit dem, der sich bezwingt,
Wo jene wachen, da ist Nacht
Für den, der nach der Weisheit ringt.

In das unerschütterliche
Meer die Ströme sich ergießen,
So in den, der nichts begehrt mehr,
Ruhevoll die Wünsche fließen.

Wer jeglicher Begier entsagt,
Von Selbstsucht und Verlangen rein
Auf dieser Erde wandelt, geht
Zu ruhevollem Frieden ein.

Den Brahma-Zustand nennt man dies,
Wer der erlangt, ist frei von Wahn,
Im Ewigen löst er sich auf
Am Ende seiner Lebensbahn.

*Bhagavad Gita - Zweiter Gesang
(Aus dem Sanskrit übersetzt von Robert Boxberger)

 

 

 

G-20

Das Auge des Yogi sieht nicht allein die äußeren Ereignisse, Personen und Ursachen, sondern die ungeheuren Kräfte, die diese ins Tun stürzen. Wenn man gewöhnt ist, hinter die Dinge zu sehen, wird man nicht länger durch äußere Aspekte berühert oder gar eine Lösung von politischen, institutionellen oder sozialen Veränderungen erwarten; der einzige Ausweg ist das Herabkommen eines Bewußtseins, das nicht das Spielzeug dieser Kräfte ist, sondern größer als sie, und das sie dazu zwingen kann, sich zu wandeln oder zu verschwinden.
*Sri Aurobindo



 

Im neuen Millennium

Sieh keine Fehler in deinem Leben und sieh keine Fehler im Leben anderer. Zwinge dich vielmehr, all die guten Dinge zu sehen, die du getan hast, all die guten Dinge zu sehen, die du planst zu tun und all die guten Dinge zu sehen, die andere getan haben. Im neuen Millennium wird die Philosophie darauf abzielen, nur das Licht in einem selbst und das Licht in anderen zu sehen. Nur dann wirst du in der Lage sein, das Eintreten von Weltfrieden und Einssein in der Welt zu beschleunigen.

*Sri Chinmoy

Wichtigkeit der Freunde - Artikel Nr. 17, 1984 von Rav Baruch Shalom HaLevi Ashlag (The Rabash)

In Sachen der Wichtigkeit der Freunde innerhalb der Gruppe und wie man sie wertschätzt, hören wir, wie jeder Einzelne seinen Freund und dessen Wichtigkeit betrachten soll. Der Hausverstand sagt uns: Wenn ein Mensch seinen Freund niedriger als sich selbst einschätzt, will er ihn lehren, sich besser zu verhalten als er es im Moment tut. Infolgedessen kann er nicht sein Freund sein; er kann ihn höchstens als Schüler akzeptieren, aber nicht als Freund. Doch wenn ein Mensch den Freund auf einer höheren Stufe als der eigenen sieht und erkennt, dass er gute Eigenschaften von ihm lernen kann, kann er diesen als Lehrer akzeptieren, aber nicht als Freund. Daraus folgt, dass ein Mensch nur, wenn er seinen Freund als gleichwertig empfindet, ihn als Freund akzeptieren und sich mit ihm verbinden kann. Denn Freundschaft herrscht, wenn beide in der gleichen Situation sind. Das verlangt der gesunde Menschenverstand.


Wenn beide gleiche Ansichten haben und sich verbinden, können sie gemeinsam das von beiden ersehnte Ziel in Angriff nehmen. Das gleicht zwei Freunden, die in ihren Ansichten übereinstimmen und gemeinsam ein Geschäft eröffnen, welches ihnen Gewinn bringen soll. In diesem Fall fühlen sich beide gleichwertig. Wenn jedoch einer glaubt, er sei kompetenter als der andere, wird er den anderen nicht als gleichwertigen Partner akzeptieren, sondern eine Partnerschaft bevorzugen, die je nach Stärke und Qualität, die der eine dem anderen voraus hat, prozentuall aufgeteilt ist. Dann ist es zum Beispiel eine Drittel- oder Viertelbeteiligung und man kann nicht von Gleichwertigkeit sprechen.

Wenn man sich jedoch in der Freundesliebe für die Einheit verbindet, so bedeutet das ausdrücklich, dass die Freunde gleichwertig sind. Nur das wird Einheit genannt.

Im Artikel zum Abschluss des Buches Sohar steht geschrieben: „Das Maß der Größe benötigt zwei Voraussetzungen:
1) Immer zuhören und die Wertschätzung der Gruppe im Ausmaß der Größe der Freunde erhalten.
2) Die Umgebung soll erhaben sein, wie es heißt: ‘In der Vielzahl des Volkes liegt der Ruhm des Königs’”.

Um die erste Bedingung zu erfüllen, muss sich jeder Student als der kleinste unter den Freunden empfinden. Auf diesem Wege kann er von allen die Wertschätzung der Größe erhalten. Ein Großer kann nämlich von einem Kleineren nichts annehmen oder gar von dessen Worten beeindruckt werden; nur der Kleine lässt sich von der Achtung des Größeren beeindrucken.

Und was die zweite Bedingung anbelangt, so ist jeder Student verpflichtet, jeden seiner Freunde zu erheben als wäre er der größte seiner Generation. So wird die Umgebung auf ihn einwirken wie es eine großartige Gruppe tun sollte, weil Qualität wichtiger als Quantität ist. Daraus folgt, dass man sich in der Freundesliebe gegenseitig hilft und dass es reicht, wenn jeder den Freund als gleichwertig betrachtet. Doch da auch jeder vom Freund lernen soll, kommt das Thema Rav und Schüler ins Spiel. Daher sollte man den Freund größer als sich selbst sehen. Aber wie kann man den Freund als grösser ansehen, wenn einem erscheint, dass die eigenen Verdienste, Talente und Eigenschaften besser sind? Dies kann man auf zweierlei Arten verstehen:

 1) Man geht nach dem Prinzip Glaube über dem Verstand vor: Wenn man einen Freund gewählt hat, muss man bei dessen Wertschätzung Glaube über Verstand walten lassen.

2) Im Verstand ist das natürlicher: Wenn man beschlossen hat, jemanden als Freund anzunehmen und an sich arbeitet, ihn zu lieben, dann ist es natürlich, nur die guten Dinge an ihm zu sehen. Und selbst wenn es schlechte Seiten am Freund gibt, kann man sie nicht sehen, so wie geschrieben steht: “Die Liebe bedeckt alle Sünden”.

Ein Mensch sieht zum Beispiel die Unarten der Kinder des Nachbarn - für die Unarten der eigenen Kinder jedoch ist er blind. Und falls jemand negativ über seine Kinder spricht, dann protestiert er und beginnt, deren Vorzüge hervorzuheben. Und es stellt sich die Frage, wer recht hat. Seine Kinder sind ja artig und daher ist er beleidigt, wenn andere über sie schlecht reden. Ich hörte das von meinem Vater, Yehuda Ashlag: Jeder Mensch besitzt in Wirklichkeit Vor- und Nachteile, und sowohl der Nachbar als auch der Vater sagen die Wahrheit. Jedoch hat der Nachbar nicht das gleiche Verhältnis zu den Kindern des anderen wie zu den eigenen - er fühlt nicht die gleiche väterliche Liebe zu ihnen. Deshalb empfindet er, wenn er die Kinder des Nachbarn betrachtet und deren Fehler sieht, mehr Genuss. Denn er kann dadurch zeigen, dass er selbst tugendhafter ist als der andere, weil seine Kinder artiger sind als die Kinder des Nachbarn. Und darum sieht er an den anderen Kindern nur die Fehler; und was er sieht, ist wahr, doch er sieht nur die Dinge, die ihm gefallen.

Auch der Vater sagt die Wahrheit, jedoch schaut er nur auf die guten Seiten seiner Kinder, und die schlechten sieht er nicht, denn diese würden ihm keine Freude bereiten. Deshalb sagt er die Wahrheit darüber, was er bei seinen Kindern sieht. Und da er nur in Betracht zieht, was ihm Freude bereitet, sieht er nur die positiven Seiten.

Daraus folgt: Wenn man Liebe zum Freund empfindet, so besagt das Prinzip der Liebe, dass man gerade die Vorteile und nicht die Nachteile des Freundes sehen will. Und daraus folgt wiederum: Wenn man bei seinem Freund einen Nachteil sieht, so liegt dieser nicht beim Freund, sondern bei einem selbst. Denn man hat keine Liebe zum Freund und sieht deshalb nur die Fehler an ihm. Darum soll man auch nicht darauf achten, dass der Freund sich korrigiert, sondern erkennen, dass man selbst Korrektur benötigt. Und so muss man sich nicht um die Korrektur des Freundes kümmern, sondern dafür sorgen, dass man den Fehler korrigiert, den man selbst in der Freundesliebe hat. Und wenn man sich korrigiert hat, wird man nur mehr die Vorteile des Freundes und nicht mehr dessen Fehler sehen.

*Rabash (1906 - 1991)

Quelle: www.kabbalah.info/bibliothek

It is the mind that divides, and the heart that unites. Es ist der Verstand der trennt und das Herz das vereint. *Sri Chinmoy


Internal Flight - Estas Tonne

Estas Tonne - Cycles of Life @ Chantevent [Switzerland]

Freiheit - Unabhängigkeit

Um zu verstehen was Unabhängigkeit bedeutet, brauchen wir zuerst die Erfahrung, was es heißt, ein Sklave unseres eigenen Wunsches nach Genuss zu sein. Nach und nach wird den Menschen bewusst, dass uns unsere egoistische Natur in der Knechtschaft hält.

Darum müssen wir verstehen, dass Unabhängigkeit in erster Linie die Unabhängigkeit von unserer Natur, unserem Egoismus, bedeutet. Und in dieser Unabhängigkeit gibt es viele Stufen. Von einer kleinen Unabhängigkeit bis zur großen. Anstatt unter der Kontrolle des Egoismus zu sein, müssen wir unter die Kontrolle einer neuen Kraft kommen. Wir müssen diese Kraft selbst wählen und ihr vor allen anderen Möglichkeiten den vorzug geben.

*Rav M. Laitman

Der Messias ist die Kraft des göttlichen in jedem Menschen die ihn aus seinem Ego heraus zu ziehen vermag. Diese Kraft heißt manchmal auch Krishna, Moses oder Jesus. Selbst Wasser hat unzählige Namen. *Azmuto


Messias bedeutet übersetzt das Herausziehende, die Kraft, die dem Menschen aus seiner Selbstsucht hilft. Der Messias ist die Kraft des Schöpfers, die uns aus unserer derzeitigen begrenzten Wahrnehmung herauszieht. Messias kommt vom Verb „Lishmo” – herausziehen. Heraus aus dem Willen zu empfangen, hin zum Willen zu geben.

*Rav M. Laitman

Deine & meine Einstellung



"Wenn Du etwas für schwer hältst, dann tust Du Dir schwer. Wenn Du etwas als lästig ansiehst, dann fühlst Du Dich belästigt. Wie Du das Leben siehst, so ist es für Dich. Also achte gut auf Deine Einstellung, was Du Dir selbst einredest. Was Du denkst, das fühlst, das redest, danach handelst Du und dementsprechend hast Du Deine Erfahrungen."

"Jedes Wort hat seine eigene Energie. Wähle Worte, die nur Positives ausdrücken und Du wirst mehr Energie in Dir spüren und bessere Ergebnisse haben."

"Der grösste Reichtum ist die Liebe. Es sind die Verbindungen zu den Menschen, die das Leben lebenswert machen."

"Begeisterung ist der Antrieb jeden Erfolgs. Wie begeistert startest Du heute? Wie begeistert gehst Du durch den heutigen Tag? Wie begeistert beendest Du Deinen Tag heute?"

"Wir können niemals zwei Gefühle gleichzeitig haben. Wir wählen immer. Entscheide. Willst Du Dich unsicher, enttäuscht, verärgert oder glücklich, dankbar, liebevoll, vertrauensvoll, sicher fühlen?"

*Tony Robbins




Ab jetzt

Täglich hört man immer wieder: »In was für einer Welt leben wir! Man sieht nur Egoismus und Unehrlichkeit. Es triumphiert immer die Ungerechtigkeit. Was man auch tut, um die Lage zu bessern, es führt zu nichts.« Wie viele Leute lieben diese negativen Gedanken, und laden sie immer wieder an ihren Tisch ein: »Kommt, kommt, hier gibt es Nahrung für euch.« Nun, dieses Verhalten ist sehr gefährlich: Wenn man ständig das Böse unterstreicht, indem man sich ständig darauf konzentriert, schwächt man es nicht, sondern ermutigt und stärkt es im Gegenteil. Ab jetzt muss man daher das Gute ermutigen.  

*Omraam Mikhael Aivanhov

Freiheit

Freiheit ist nichts anderes
als Beseitigung der Unwissenheit,
und die schwindet nur,
wenn wir das Innere kennen.  

*Vivekananda 


For a long time

For a long time Speech was my only teacher. Now I have a totally new teacher, Silence, And this teacher I shall keep Forever and forever.

*Sri Chinmoy

Lies die Gita

Ich war ungefähr 20 oder 21, glaube ich, da traf ich einen Mann, einen Inder, der erzählte mir über die Bhagavad Gita. Es gab eine Übersetzung, eine ziemlich armselige, die riet er mir zu lesen. Er gab mir den Schlüssel, seinen Schlüssel - es war sein eigener Schlüssel. Er sagte mir: "Lies die Gita, diese Übersetzung der Gita, die nicht besonders gut war..." Es war damals die einzige in Französisch. Zu jener Zeit hätte ich nichts in einer anderen Sprache verstehen können. Davon abgesehen, waren die englischen Übersetzungen genauso schlecht. Sri Aurobindo hatte noch nicht seine eigene Übersetzung geschrieben. Der Mann sagte: "Lies die Gita und nimm Krishna als das Symbol des innewohnenden Göttlichen, des Inner-Göttlichen!" Das war alles, was er mir sagte. Er sagte. "Lies in der Erkenntnis, daß in der Gita Krishna das Inner-Göttliche darstellt, das Göttliche, das in dir ist." Und innerhalb eines Monats war die ganze Arbeit getan.

Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

http://azmuto.blogspot.de/Gita 

http://azmuto.blogspot.de/p/Bhagavad Gita.html 

Wenn die Menschen sich nicht entscheiden zu lernen, die Impulse ihrer niederen Natur der höheren Natur unterzuordnen – der Kraft der Seele und des Geistes – werden sie zugrunde gehen.

Solange die Menschen versuchen, ihre Meinungsverschiedenheiten mit Gewalt zu lösen, können sie vielleicht einen Augenblick lang meinen, Erfolg zu haben, doch wird dieser Erfolg nicht von Dauer sein. Wenn man Gewalt anwendet, reizt man immer die niedere Natur bei den anderen, den Wunsch, Widerstand zu leisten, aufzubegehren, sich zu rächen. Der Zwang wird als Gewalt empfunden und ruft immer Feindseligkeit hervor, und die Folge davon sind Jahre und Jahrhunderte von Konfrontationen, ohne dass es gelingt, sie zu lösen.

 Die Lösung ist, Güte, Liebe und Demut zu zeigen. Natürlich kommt damit nicht augenblicklich alles in Ordnung, denn diese Haltung lässt die anderen möglicherweise zunächst denken, dass ihr naiv oder schwach seid, und sie benutzen dies, um euch weiterhin zu plagen. Doch nach einer gewissen Zeit, wenn sie bemerken, dass eure Haltung nicht einer Schwäche entspringt, sondern, im Gegenteil, einer großen spirituellen Stärke, zeigen sie sich schließlich offener, versöhnlicher, und dann wird es möglich, eine Möglichkeit der Verständigung zu finden.  

*Omraam Mikhael Aivanhov

Herr seiner selbst

Welchen Weg wir auch immer nehmen, welchen Gegenstand wir auch studieren mögen, wir kommen stets zum selben Ergebnis. Am wichtigsten für den Einzelnen ist, sich mit seinem göttlichen Zentrum zu vereinigen. Auf diese Weise wird er zur wahren Person, Herr seiner selbst und seines Schicksals. Wenn du bewußt bist, um dein göttliches Zentrum herum geeint, von ihm beherrscht und gelenkt, bist du Herr deines Schicksals. Das ist die Mühe des Versuchs wert... Auf jeden Fall finde ich besser, Herr zu sein als Sklave.

*Mira Alfassa

Wie blass und langweilig wäre diese Welt ohne Geheimnisse und Überraschungen. *Der Medicus


Lebenskodex

Die Glaubenssätze und Dogmen einer Religion sind vom Geist gemacht, und wenn du dich an sie klammerst und dich in einem festgesetzen Lebenskodex einschließt, wirst du und kannst du die weite, große und freie Wahrheit des Spirits jenseits aller Glaubenssätze und Dogmen nicht erkennen. Sobald du bei einem religiösen Glaubensbekenntnis Halt machst und dich daran bindest, sobald du es für die einzige Wahrheit der Welt hältst, beendest du das Vorwärtsschreiten und innere Weiten deiner Seele. Wenn du es hingegen als eine der höheren Aktivitäten der Menschheit betrachtest und darin das Sehnen des Menschen erkennst, ohne die Unvollkommenheiten aller vom Menschen geschaffenen Dinge zu übersehen, kann es sehr wohl eine Art Hilfe für deine Annäherung an das spirituelle Leben sein.

*Sri Aurobindo

Vera F. Birkenbihl - Sekte - Missionierung - Glaube - Wissen - Viren des Geistes - Positiv - Lustig :-)

Das Göttliche in anderen

Versuche nicht die Welt zu verändern. Es wird dir mißlingen. Versuche die Welt zu lieben. Siehe, die Welt ist verändert - verändert für immer.

Um das Göttliche in anderen zu sehen, müssen wir lieben. Wo die Liebe stark ist, sind die Fehler rar. Wenn du jemanden wirklich liebst, wird es dir schwer fallen, ihn zu kritisieren. Seine Fehler scheinen unbedeutend, denn Liebe heißt Einssein. Dieses Einssein kommt von unserer bewußten Annahme seiner Wirklichkeit so, wie sie ist.

*Sri Chinmoy